Oberpfälzer Waldverein Schwandorf
owv-sad

Rundweg2       6km

Markierung: Schwarze 2 auf weißem Kreis. Wanderkarte: 1 : 50 000. Karte des Landesvermessungsamtes München: UK 50 – 20, Naturpark Oberpfälzer Wald, Oberpfälzer Seenland……Die Karte ist im Buchhandel oder beim Landesvermessungsamt München erhältlich. Länge des Weges: 6 km Der Rundweg 2 hat seinen Ausgangspunkt in Schwandorf (Ortsteil Krondorf) unterhalb des Volksfestplatzes und verläuft von dort über den Egidienberg und dem Ortsteil Ettmannsdorf wieder zurück. Der Weg ist 6 km lang und in beiden Richtungen markiert und begehbar. Er ist in der aktuellen Karte noch nicht eingetragen. Bei einer Neuauflage erfolgt der Eintrag. Ein Winterdienst wird nicht durchgeführt. Jede Wanderung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr. Im Uferbereich der Naab kann es zu Überschwemmungen kommen.

Wegbeschreibung:

Von der Wandertafel beim Cafe Großer (hier können wir einkehren; schöner Biergarten an der Naab) führt uns die 2 auf weißem Kreis flussabwärts und unter der Eisenbahnbrücke hindurch. Nach der Brücke verlassen wir den Jakobsweg, der uns bis hierher begleitet und folgen rechts dem Bahndamm. Der Panoramaweg begleitet uns weiter bis Ettmannsdorf – West. Ein Umspannwerk bleibt links liegen und wir kommen durch den Ortsteil Krondorf. Unmittelbar bevor wir auf die B 15 stoßen, geht eine Flurbereinigungsstraße links entlang dieser Bundesstraße. Wir folgen dieser Flurbereinigungsstraße etwa 600 m und überqueren dann die SAD 3.

Das alleinstehende Haus links umgehend, folgen wir unserer „2“ etwa 500 m in einem ansteigenden Waldweg und dann noch 300 m am Wald entlang, bis zu einer Schotterstraße, die links zum Egidienhof der Fam. Füssl führt. Die Fam. Füssl vermietet hier Ferienwohnungen. Von hier aus haben wir eine wunderbare Aussicht auf Schwandorf mit seinem Blasturm, der Jakobskirche und dem Kreuzberg. Im Südosten sehen wir bei gutem Wetter die Berge des Vorderen Bayerischen Waldes. Im Osten grüßt das Schloß Fronberg und im Nordosten die Miesbergkirche von Schwarzenfeld. Auf dem Egidienberg stand früher ein Gilgenbergkirchlein, welches aber schon vor Jahrhunderten abgebrochen wurde.

Stollengänge am Hang des Berges geben Zeugnis vom Eisenerzbergbau vergangener Zeiten. Beim Egidienhof wenden wir uns nach rechts und zwischen Felder hindurch führt uns der Weg nach 300 m wieder zum Waldrand. In einem abwärtsführenden Waldweg erreichen wir nach 600 m den Ortsteil Ettmannsdorf-West. Links, weiterhin abwärts gehend, überqueren wir erst die SAD 3 und kommen bald zur Naabbrücke. Hier biegen wir nach links ab und folgen einem Seitenarm der Naab flussaufwärts. Bei einem Wehr mit Fischtreppe, treffen wir auf den Hauptfluß. Die Naab erreicht hier eine beträchtliche Breite. Über das ruhige Wasser hinweg sehen wir das alte, neu renovierte Hammerschloß, welches 1600 erbaut wurde und sich zurzeit im Besitz der Fam. Leushacke befindet. Im neuen Schloß, das 1700 erbaut wurde, befindet sich das Kloster „Zum Guten Hirten“. Wir folgen weiterhin der Naab und erreichen nach 1 ½ km unseren Ausgangspunkt.