Oberpfälzer Waldverein Schwandorf
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Panoramaweg Abschnitt Steinberg-Heselbach 4,5km

Auf dieser Wegstrecke begleitet uns auch immer wieder der Museumsweg der Gemeinden Wackersdorf und Steinberg. Auf diesem Weg befasst man sich anhand von Schautafeln und Gerät mit der Entstehung der Braunkohle vor 60 Millionen Jahren und deren Abbau. Beim Abbau der Kohle wurden viele Spuren subtropischer Vegetation, aber auch Schildkrötenpanzer und Reste von Krokodilen gefunden.

Wollen wir weitergehen, folgen wir dem weiß/blauen Rechteck geradeaus über eine Kreuzung, bald biegen wir links ab. Über einen kleinen Platz führt uns der Weg geradeaus zu einem Bach. Hier biegen wir rechts ab, überqueren die kleine Brücke und gehen nach rechts. Wir kommen wieder zum Steinberger See. Zunächst verläuft unser Weg parallel zum Seeufer.

Der „Moving Ground“ mit seinen vielen Sportmöglichkeiten und dem Kinderspielplatz liegt direkt am Ufer unter uns. In der Ferne leuchten die Zwillingstürme des Schwandorfer Marienmünsters.

Wir lassen den Steinberger See links von uns und kommen zum Knappensee, der ebenfalls links von uns liegt. Auf einem Schotterweg führt der Weg am Knappensee vorbei. An einer Kreuzung biegen wir links und nach wenigen Metern wieder rechts ab. An einem Teich vorbei geht es durch den Wald.Bald stoßen wir auf den Museumsweg  der Gemeinden Wackersdorf und Steinberg der sich mit der Enstehung und dem Abbau von Braunkohle befasst der hier über 100 Jahre stattfand. Bitte die Markierung genau beachten, wir folgen dem Museumsweg nur auf einigen Teilstücken!  Auf gut ausgebauten Wegen kommen wir bis zur Bundesstraße. Bevor wir zur Straße kommen machen wir einen Abstecher zum sogenannten Tertiärwald. Hier wurden Bäume gepflanzt die vor Millionen Jahren  im subtropischen Klima wuchsen und die Kohlflöze bildeten. Schaufelräder der Kohlebagger und Eisenbahnwaggons aus der Zeit des Kohlebergbaus gibt es hier zu besichtigen. Ein kleines Stück weiter finden wir das Geotop Nr. 99 der 100 schönsten Geotope Bayerns. Die Besichtigung wird empfohlen bevor wir unsere Wanderung auf dem Panoramaweg fortsetzen.

Wir unterqueren die Bundesstraße und kommen am so genannten Millionenweiher vorbei, der im Winter bei Eisstockschützen und Schlittschuhläufern sehr beliebt ist. Vom Millionenweiher nach rechts und bald links abbiegend, erreichen wir den Ortsrand von Heselbach.

Im Gasthof Besenhart ist Übernachtung und Einkehr möglich (Telefon 09431/50721). Wer in den Ort will, verlässt unseren Weg und hat auf nicht markierten Straßen noch ca. 1 ½ Kilometer zu laufen.