Oberpfälzer Waldverein Schwandorf
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Damaszener-Rose

Damaszener-Rose

Eine bestimmte Rosenart, die Rosa damascena, darf jetzt zwölf Monate den Titel "Heilpflanze des Jahres 2013" tragen. Die Entscheidung begründete das verantwortliche Gremium u.a.so: "Eine Pflanze, die bereits seit der Antike als Königin der Blumen bezeichnet wird, die Freude und Wohlbefinden verbreitet und in vielfältiger Weise lindert und heilt, verdient, für ihre charismatische Ausstrahlung gewürdigt zu werden."

Der Diptam

Der Diptam

Seit uralten Zeiten wurde eine große Zahl wild wachsender Pflanzen als Heilmittel verwendet. Auch heute noch liefern sie wichtige Drogen und unentbehrliche Gewürze für die Küche. Der Diptam (Dictamnus albus), wird auch Aschwurz, Deiwelspflanz, Gichtwurz, Hexenkraut, Spechtwurz oder Brennender Busch genannt.

Der Fenchel (ein Helfer bei Blähungen)

Der Fenchel (ein Helfer bei Blähungen)

Schon seit mehr als 4000 Jahren nutzt man die Heilkraft des Fenchels, vornehmlich oder ausschließlich als Mittel gegen Blähungen. Im Mittelalter dann entdeckte man die Wirkung des Fenchels bei festsitzendem Schleim. Beide Anwendungsgebiete sind bis heute das Einsatzfeld der Fenchelfrüchte und der vielen Zubereitungen daraus, einschließlich des Fenchelhonigs und der Fenchelbonbons. Der Einsatz in der Kinderheilkunde ist auch bei uns nicht unbekannt.

Der gerippte Brachkäfer (Amphimallon solstitiale)

Der gerippte Brachkäfer (Amphimallon solstitiale)

Der gerippte Brach- oder wie er bei uns meist genannt wird Junikäfer gehört wie die Maikäfer zur Familie der Blatthornkäfer. Der Junikäfer wird ca. 14 bis 18 Millimeter lang, die Färbung variiert von gelbbraun bis braun, der Halsschild ist meist etwas dunkler. Der Halsschild die Körperbasis und die Ränder der Deckflügel sind stark behaart.

Der Grünspecht (Picus viridis)

Der Grünspecht (Picus viridis)

Wie jedes Jahr wird vom LBV (Landesbund für Vogelschutz Bayern) und dem Schwesterverein für die übrigen Bundesländer NABU, der Vogel des Jahres gewählt. Für das Jahr 2014 hat man den Grünspecht auserkoren. Dieses Mal handelt es sich um eine häufigere Art.

Die Erdkröte (Bufo bufo)

Die Erdkröte (Bufo bufo)

Meist Anfang April höre ich die Kröten an meinen gepachteten Weihern. Sie paaren sich zu dieser Zeit am Uferrand. 2012 habe ich sie gezählt und habe bei 50 aufgehört. In diesem Jahr waren sie wegen der anhaltenden Kälte etwas später dran.

Die gemeine Wespe

Die gemeine Wespe

Die Wespe wird gern als stechfreudig und lästig betrachtet. Sie hätte tatsächlich guten Grund, sich über uns Menschen zu beschweren, denn ihr Lebensraum und ihre Nahrungsquellen schwinden durch den Eingriff des Menschen zusehends.

Die Herbstzeitlose  (Colchicum autumnale)

Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)

Die Herbstzeitlose (H.) ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 8 - 30 cm erreicht. Es handelt sich um einen Geophyten, was bedeutet, dass die Teile der Pflanzen, die ungünstige Jahreszeiten überdauern, unterirdisch liegen. Während des Winters wird die ursprüngliche Sprossknolle abgebaut und darüber eine neue angelegt.

Die mysteriöse Glocke im Taxöldener Forst

Die mysteriöse Glocke im Taxöldener Forst

Nicht wenige Menschen betrachten Sagen als Märchen aus uralten Zeiten. Eines ist sicher, in allen Sagen äußern sich Fantasie, Philosophie und Erzählkunst der Vorfahren. Meistens ist auch ein Stück geschichtlicher Wahrheit enthalten, wie wir sie auch in den vorliegenden Sagen über den Glockenbrunnen bei Kronstetten finden.

Die Roßameise

Die Roßameise

Den meisten der waldwandernden Menschen sind die Waldameisen zumindest vom Sehen her bekannt, sie fallen auf durch ihre manchmal recht großen Nesthügel (Ameisenhaufen). Weniger bekannt sind die ebenfalls in unseren Wäldern lebenden, doppelt so großen Roßameisen, deren Nester nur dem geschulten Auge auffallen und die einem deshalb meist nur in einzelnen Exemplaren zufällig begegnen.

Die Schlucht von Taxöldern

Die Schlucht von Taxöldern

Folgt man von der Ortsmitte Taxöldern der OWV-Ausschilderung – Hohenirlach 11 km -, so erreicht man nach einem knappen Kilometer eine Weggabelung. Links führt eine Forststraße ins wildromantische Waldgebiet „Kappelholz“.

Druidenschüsseln

Druidenschüsseln

Seit Menschengedenken erwecken sie die Aufmerksamkeit der Naturfreunde. Gemeint sind die zahlreichen, schüsselförmigen Aushöhlungen in Granitblöcken, wie sie in den östlichen Waldgebieten und vor allem im Steinwald und Fichtelgebirge zu finden sind.