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Eindrücke aus unserem Vereinsleben

März 2020: Besuch aus Kanada
 
In Deutschland nutzen wir größtenteils das Auto oder die Bahn, wenn wir von A nach B kommen wollen. Im zweitgrößten Land der Erde ist der Flieger das Verkehrsmittel Nummer eins. Die Entfernungen sind riesig. Für einen Geschäftsmann wie Gary A. Catt ist das Reisen wesentlicher Bestandteil seiner Tätigkeit. Gary düst auf seinen Business – Trips kreuz und quer durch Nordamerika oder entschließt sich mal schnell nach Europa zu kommen, um seinen Freund (Verfasser dieses Artikels) persönlich zum Geburtstag zu gratulieren. Ende Februar war es wieder so weit! Gary hatte einen Termin in New York. Von da ist es ein Katzensprung nach Schwandorf, so seine Auffassung.
 
Der 60 – jährige Kanadier freut sich immer riesig, wenn er am Bahnhof in Schwandorf aussteigt und Oberpfälzer Luft schnuppern kann. Er residiert vorwiegend im Gasthof Baier. Ob Schnitzel oder Currywurst, Edelstoff oder Pils, bei Christine und Norbert fühlt er sich wohl. Besonders angetan ist Gary von unserer Oberpfälzer Heimat. Hier spannt sich der Bogen zum Oberpfälzer Waldverein, wo er seit drei Jahren Mitglied ist. Am 01. März konnte OWV – Chef Erwin Mayer das weitgereiste OWV - Mitglied im Türmerhaus begrüßen. Höchst interessant gestalteten sich für ihn die Ausführungen von Mayer über den Blasturm, den Jakobsweg und die Geschichte des Türmerhauses.
 
Bereits am frühen Nachmittag hatte der Kanadier Gelegenheit, sich dem OWV–Markierungsteam mit Frontmann Sigi Meißner anzuschließen. Sogleich wurde ihm ein Rucksack mit Schildermaterial verpasst und los ging es zum Naabecker Spielberg als Ausgangsort der Wanderung. Der Panoramaweg verläuft hier etwas steil durch den Naabecker Stein(in den Felsen geschlagener Transportweg). Oben angelangt befindet sich rechts in ca. 300 m Entfernung die höchste Erhebung der Stadt Schwandorf; der Schlottberg.
 
Geradeaus weiter kommt man auf eine alte  Hochstrasse, die von rechts über den Rundweg Nr. 3 in den Panoramaweg mündet. Nach weiteren paar hundert Metern, zweigt der Panoramaweg nach links in einen alten Jägersteig ab. Der Rundweg Nr. 3 führt jetzt bergab durch den Wald auf einen geteerten Weg. Am „Hohen Bügerl“ vorbei, erreicht man entlang des Panoramawegs die riesigen Sandsteinfelsen. Von hier geht es immer bergauf. Fast oben angekommen, macht der Panoramaweg eine 180 – Grad Wende, wo man am Gipfel der Felsen entlang den Jägersteig erreicht, welcher bergab über den Naabecker Stein nach Spielberg zurück führt.
 
Wie Vöglein zwitscherten, hing Gary zeitweise dem Team um Siegi, Ingrid und Dominik hinterher, obwohl er als passionierter Bergsteiger erheblich anstrengendere Wanderungen absolvierte. Wenn er mal wieder im asiatischen Raum unterwegs ist, macht er einen Umweg nach Nepal, wo er allein auf sich gestellt, eine Woche in unberührter Natur durch die Ruhe seinen Körper und Geist im Einklang findet. Die Vermutung liegt nahe, dass der Grund seiner leichten physischen Schwäche die vorausgegangene Nacht war. Nach dem Besuch des Bayerischen Museums in Regensburg und dem anschließenden Umtrunk im Kneitinger Mutterhaus, wollte Gary den Tag mit einem Absacker im Cafe Fallier ausklingen lassen. Er hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass an diesem Abend bierdurstige Gesellen weilten, um ihn willkommen zu heißen. Gegen Mitternacht fotografierte er seinen Bierdeckel mit den vielen Strichen darauf. Er hatte seine „Trophäe“.
 
Das Türmerhaus ist eine Begegnungsstätte für alle Menschen, die neben der Naturverbundenheit auch Geselligkeit mögen. Als wäre es organisiert gewesen; beim Besuch von Gary Catt war das Türmerhaus voll. Spontan griffen drei Freunde zur Gitarre bzw. Mundharmonika und alle Anwesenden sangen sich die Kehle aus dem Leib. Ob das immer so stimmungsvoll hier ist, wollte der Gast aus Kanada wissen. Wir ließen ihn in dem Glauben. Schließlich erzählt er es weiter und so wird das Türmerhaus und der OWV Schwandorf in der Welt bekannt.
 
Am nächsten Tag sagte der Globetrotter leise Servus. Erwähnenswert ist noch, dass Gary Catt seinen Erstwohnsitz in Vancouver hat, wo er eine IT–Firmabesitzt. Gleich danach kommt New York auf der Beliebtheitsskala seiner favorisierten Städte. An dritter Stelle rangiert unsere Stadt Schwandorf. Selbstverständlich glauben wir ihm das! Übrigens ist der erfolgreiche Entrepreneur nach seinem Besuch bei uns, nach Sydney geflogen, wo er im letzten Jahr eine Niederlassung gründete.
 
Besonderer Dank gebührt Kathrin und Jimmy Fotinos, die uns mit Speisen und Getränken versorgt haben.
 
Bis zum nächsten Mal in Schwandorf, lieber Gary!
 
Text: Reinhard Haas
Fotos: Sigi Meißner, Reinhard Haas

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26. Februar 2020 Aschermittwoch: Fischessen im Türmerhaus

Die „Bude“ war voll bis unters Dach. Der OWV hatte zum traditionellen Aschemittwoch-Fischessen eingeladen und zahlreiche Gäste kamen um sich die angebotenen geräucherten Forellen, die saftigen XXL-Bratheringe mit Kartoffeln oder die echten Scheveninger Heringe, geräucherte Matejesfiletts, schmecken zu lassen. Dazu gab es ein frisches Bier oder Wein. Bis in den späten Abend kamen immer wieder neue Gäste um bei uns einzukehren. Besonders gefreut hat uns der Besuch einer Gruppe Pfreimder OWV‘ler und von Karlheinz, die bei uns einkehrten. Demnächst werden wir den Eixlberg besuchen. Schön war es und allen hat es prima geschmeckt. Auch für die Vereinskasse blieb was übrig. Im nächsten Jahr wollen wir am Aschermittwoch wieder zum Fischessen einladen. Allen Helfern vielen herzlichen Dank. Ohne euch könnten wir gar nichts erreichen.
 
Text und Fotos: Erwin Mayer

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16. Februar 2020: Wanderung nach Deiselkühn

Der Treffpunkt war wie immer der Volksfestplatz. Von dort aus fuhren die zahlreichen Wanderer in Fahrgemeinschaften zum Bahnhof Irrenlohe, der sich, was kein Fremder vermuten würde, in Irlaching befindet.

Wanderführerin Lorna Simone Baier leitete die Gruppe den Weg entlang übern Kreither Forst, über Irrenlohe nach Deiselkühn. An einem Punkt befanden sich Bienenstöcke. Hier waren die Bienen bereits aktiv. Und obwohl ich 30 Meter entfernt von den dortigen Honigherstellern befand, wollte eine nicht weg von mir. Sie kreiste immer wieder um meinen Kopf. Zur Landung setzte sie dann gottseidank nicht an. In Deiselkühn füllte sich die Gaststube und sie war bis auf den letzten Platz besetzt. Natürlich war der Andrang nach  den berühmten Backhendln von Billas groß. Nur wer vorbestellt hatte, hatte auch die Garantie, ein solches kredenzt zu bekommen. Ansonsten begnügte man sich mit einer Brotzeit.

Ich glaube dass es jeden dort gemundet hatte und die gute Stimmung wurde auch durch die dortige Beengtheit gefördert.

Schön wars.

PS: Das letzte Foto ist ein 3 D Bild, das sich in der Gaststube befand. U. a. kann man die Noten von der Bauernkirmes erkennen, dass von den Oberkrainern stammt.

Text und Fotos: Siegfried Meißner

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18. Januar 2020: Gedenkgottesdienst für unsere verstorbenen Mitglieder

Zum Gedenken an die im Jahr 2019 verstorbenen Mitglieder und zum Beten für die Patienten des Krankenhauses St. Barbara Schwandorf hielt der OWV Schwandorf in der Krankenhauskapelle einen Gottesdienst. Pater Thomas Väth hielt die Messe. Fürbitten für die verstorbenen Mitglieder und für die Patienten trug Josef Karl vor. Der „Dachelhofer Dreig’sang" sang die Bayerische Messe. Am Ende des Gottesdienstes überreichte Irmgard Irrgang eine Spende für die Krankenhausseelsorge an Pater Thomas Väth.

Text und Fotos: Josef Karl
Hinweis: Das Foto vom "Dachelhofer Dreig'sang" konnte aus Interneht-technischen Gründen nicht veröffentlicht werden.

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6. Oktober 2019: Jahresausflug an die schwarze Laaber (Lkrs. Regensburg)

Bei durchwachsenem Wetter starteten die 50 Mitglieder des OWV Schwandorf zum Jahresausflug in das Tal der Schwarzen Laaber im westlichen Landkreis Regensburg. Dort wurde die Confiserie Seidl in Laaber. Danach gings weiter vorbei an Papiermühle über die Sargmühle zur Friesenmühle bei Beratzhausen, wo es eine reichhaltige Stärkung für die Wanderung gab. Wanderführer Roland Schwarz führte die Teilnehmer/innen immer entlang der schwarzen Laaber, vorbei an mächtige Jurafelsformationen und hinein in stille Wiesenlandschaften - viele Schwandorfer waren zum ersten mal hier und staunten, dass der westliche Landkreis Regensburg so schöne Naturlandschaften zu bieten hat. Die Wandergruppe teilte sich nach 2 Stunden Wanderzeit, wobei die eine Gruppe zur Friesenmühle zurückkehrte und die andere Gruppe hinauf zu den Jurafels-Schönheiten stieg, wobei man immer den kleinen Fluß Laaber sehen konnte und gurgeln hörte. Alle Wanderer stärkten sich sodann im Gasthof "Friesenmühle", bevor die Heimreise angetreten wurde.

Text: Josef Karl  /  Fotos: Lorna Simone Baier und Josef Karl

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1. September 2019: Besuch des Eixlbergfestes

Jeden 1. Sonntag im September feiern unsere Pfreimder Freunde auf dem Eixlberg an der Emausklause ihr großes Fest und alle Jahre folgen wir dem Ruf des Berges und  feiern mit. Die Schwandorfer Wandergruppe fuhr mit dem Zug nach Nabburg und ging bei  hochsommerlichen Temperaturen von dort auf dem Eixelberg-weg nach Untersteinbach und hinauf zum Festplatz. Die Pfreimder hatten für uns Tische reserviert und begrüßten uns wie immer sehr herzlich. Bei den Pfreimdern fühlen wir uns schon richtig zuhause. Zweigvorstand Sepp Hösl lud jeden Schwandorfer auf eine frische Maß ein. Danke Sepp! Mit allen, die noch später zu uns kamen, wuchs  die Schwandorfer Gruppe bald auf über 30 OWV`ler an. Bei zünftiger Musik, Dotsch und geräucherten Forellen ließen wir es uns gut gehen bis zum Abend. Den beiden Wanderführerinnen Irmi und Lorna vielen Dank. Ebenfalls allen Pfreimdern danke für die tolle Gastfreundschaft. Wir kommen sicher bald wieder. Der Besuch auf dem Eixlberg ist immer wieder ein Erlebnis.

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