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Eindrücke aus unserem Vereinsleben

08.04.2018: Wanderung von Holzhaus nach Fronberg

Das erste schöne Frühlingswochenende! Pünktlich um 14.00 standen am Sonntag die wanderfreudigen OWVler bei strahlendem Sonnenschein am Volksfestplatz. Nach einem Stopp in Fronberg, wo wir uns auf die Autos verteilten, machten wir uns auf die Fahrt nach Holzhaus, dem Start unserer Wanderung. Erwin berichtete vor dem Wirtshaus vom tragischen Schicksal der Wirtsfamilie nach dem Krieg, die von herumziehenden Plünderern ermordet worden war und so manchen Schmugglern, die Waren über die Grenzen hinweg austauschten. Die Kapelle in Holzhaus wurde im Zuge des Straßenbaus abgerissen, aber auf Wunsch der Familie wieder an anderer Stelle neu errichtet.
Irmi Irrgang führte uns über den Jakobsweg ins Charlottenhofer Weihergebiet, ein Naturschutzgebiet mit ca. 860 ha, in dem eine beachtliche Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten ist. Vor dem Charlottenhof, heute ein Bildungszentrum der Handwerkskammer, wartete Erwin auf uns und gab uns einen kurzen geschichtlichen Aufriss über das Schloss. 1873 wurde es von Maximilian von Künsberg erbaut und erlebte eine wechselvolle Geschichte, bis es zu seiner heutigen Nutzung kam. Eine Tafel am Wegrand mit der Rohrdommel weckte unser Interesse. Irmi informierte uns, dass dieser Vogel, der im Naturschutzgebiet heimisch ist, seiner Umgebung durch seinen langen Hals und Schnabel bestens angepasst ist, da sie sich so strecken kann, dass man sie im Schilfgras nicht mehr erkennt. Genannt wird sie auch Moorochs, da sie mit ihren Lauten einem Ochsen Konkurrenz machen kann. Weiter führte unser Weg über die Weiher, wo zwar noch kaum etwas grünte, aber die Sonne und das glitzernde Wasser vermittelten schon einen Hauch von Frühling. Am Wegkreuz bei den Weihern versorgte uns Erwin mit Erfrischungsgetränken, Wasser und andere belebende Getränke. Wir nahmen das Angebot gerne an, denn uns war inzwischen warm geworden. Über die Autobahnbrücke ging es Richtung Fronberg. Wir verließen hier den Jakobsweg, der über den Weinberg zur Jakobskirche in Schwandorf führt.
Unsere letzte Station war das „Hasenbicherl“, übersetzt etwa der Hasenhügel. Erwin erläuterte, dass der Ursprung dieses Ortes bis auf die Kelten zurückging. Es befand sich hier einmal ein Friedhof, allerdings kein Hügelgrab, wie oft fälschlich angenommen. Der Name Hasen kommt von den Brocken aus Eisensandstein, die auf dem Hügel herumliegen, also Hasen und haben mit den Langohren nichts zu tun. Die großen Steine haben allerdings keinen geschichtlichen Ursprung. Sie wurden hingeschafft, um dem jugendlichen Treiben mit Motorrädern ein Ende zu setzen.
Im Biergarten der Brauereiwirtschaft in Fronberg beendeten wir unsere Wanderung. Bei einer guten Brotzeit ließen wir den Sonntag gemütlich ausklingen. Ein herzliches Dankeschön an Irmi für die Führung und an Erwin für seine interessanten heimatkundlichen Beiträge.
 

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25.03.2018: Osterhase in den Felsenkellern

Gestern war der Osterhase wieder in den Felsenkellern in Schwandorf unterwegs, zur Freude unserer Schwammerlinge und deren Eltern.
Der Osterhase hatte für jedes Kind ein schönes Nest im Labyrinth der Felsenkeller versteckt.
Das zweite Jahr in Folge fand die Osternestsuche der Schwammerlinge in den Felsenkellern statt. Es war wieder ein Erlebnis für Jung und Alt. Die Schwammerlinge fanden alle Nester und Schokohasen, die versteckt waren. Im Anschluss an die spannende Suche war für das gemütliche Beisammensein bestens gesorgt. In herrlicher sonniger Atmosphäre am Türmerhaus genossen die Großen ein Pils und die Schwammerlinge Saft und Schorlen mit dem Ausblick über ganz Schwandorf. Für jeden gab es noch ein traditionell gefärbtes Osterei von unserer Irmi.
Unser aller Freund Erwin Mayer ließ es sich nicht nehmen, für die neuen Mitglieder eine spontane Baustellenbesichtigung unseres Türmerhauses zu organisieren.

Ein großes Dankeschön an unsere Alex für den tollen Nachmittag!
 
Text:   Tobias Fleischmann 
Fotos: Tobias Fleischmann
 u.Irmgard Irrgang

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11.03.2018: Wanderung nach Haselbach

Die Märzwanderung führte die OWVler vom Volksfestplatz zum Kirchawirt in Haselbach. Ersatzwanderführerin Lorna Simone Baier begrüßte die Teilnehmer. Die Größe der Gruppe sorgte zusammen mit dem doch sehr ordentlichen Wetter für gute Laune, die durch Erwins Erfrischungsstation hinter der Mathiaszeche noch weiter verbessert wurde.
Die Tour führte an der Naab entlang, über den Ettmannsdorfer Berg, durch die Buchleite nach Irlbach. Die kleine Steigung hinter Irlbach auf die Irler Höhe war kein wirkliches Problem für die Gruppe. Hier konnte man noch die Aussicht genießen, bevor es ins Dorf hinab ging zum Kirchawirt zur Brotzeit.

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24. Februar 2018: Helferfest in Kronstetten

Wie jedes Jahr hat der OWV Schwandorf ein Fest für seine Helfer organisiert. Eingeladen waren alle Mitglieder, die im Laufe des letzten Jahres ihre Zeit in die Arbeit des Vereins investiert hatten, sei es die Mitarbeit und das Verteilen der Rundbriefe, Wegepflege, Nistkastenbetreuung, Glockenläuten, offene Baustelle, Anpflanzen und Pflege der Rabatten, Mitarbeit beim Bürgerfest und Weiherfest sowie tatkräftiges Anpacken bei der Sanierung des Türmerhauses.
Der Rollbraten vom Spiegler, die Salate, Käse, Weintrauben, Verdauungsschnäpse und zum Abschluss noch Kuchen und Kaffee kamen gut an und so ist es nicht verwunderlich, dass wir lange zusammen saßen, einige Ereignisse Revue passieren ließen und auch herzhaft darüber lachen konnten.
Die Getränke wurden gesponsert, mancher Euro wanderte in die Schatztruhe. Der OWV bedankt sich!
Katrin Fotinos hatte die Essensausgabe und die Küche voll im Griff. Dafür der Katrin noch ein extra „Dankeschön“. Das Aufräumen am Sonntag war schnell erledigt.

Text und Fotos: Irmgard Irrgang
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18. Februar 2018: Wanderung von Klardorf nach Steinberg

Bei absolutem Kaiserwetter fanden sich am 18. Februar 14 Wanderwillige, darunter auch wieder einige Naturfreunde, am Volksfestplatz und am Ausgangspunkt in Klardorf ein, um mit Lorna durch den Forst nach Steinberg zu gehen. Die weiße Unterlage sorgte dann auch für optimale Wegverhältnisse, an denen auch Lornas Boxer Karlie seine helle Freude hatte. Bei Loisnitz gab es Schnaps und etwas Belustigung, weil ein Pferd sich nicht an der Gruppe vorbeitraute und der jung aussehende Reiter deshalb umkehren musste. Bei der abschließenden Einkehr bei unserem Freund Ronny Fenzl genossen alle das Bier und die Brotzeit und wunderten sich, warum ein so anständiger Hund den Spitznamen "Hooligan" bekommen konnte. Daher war es kein Wunder, dass einige Teilnehmer und später hinzugekommene noch etwas länger sitzengeblieben sind.

Text: Lorna Simone Baier

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Kein Ötzi II im Türmerhaus

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an unserem Türmerhaus wurden bei Arbeiten im Hauskeller etliche Knochen gefunden. Da die Baufirma verpflichtet ist Knochenfunde zu melden wurde die Vorstandschaft informiert die sofort zur Baustelle eilte. Unser Vereinsfreund Dr. Herbert Hierstetter, Arzt und Jäger, und somit mit viel Sachverstand in Sachen Mensch und Tier ausgestattet, wurde gebeten die Knochen in Augenschein zu nehmen. Die meisten Fundstücke waren schnell als Hinterlassenschaften von Rind und Schwein identifiziert. Einen kleinen Rest der Knochen konnte Herbert nicht zweifelsfrei zuordnen. Darum wurde die Stadt Schwandorf über die Funde informiert. Zwei Mitarbeiter der Stadt waren sehr schnell auf der Baustelle und rieten uns die Polizei einzuschalten was auch geschah. Der herbeigeeilte Schutzmann besichtigte die Knochen und gab deren Entsorgung frei da keine Menschenknochen dabei waren. Ötzi zwei wurde also nicht gefunden. Auch den Fund eines Oberpfälzer Dinosauriers, Mammuts oder Auerochsen können wir nicht bestätigen. Leider.

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