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Eindrücke aus unserem Vereinsleben

11. November 2017: Stammtisch im Gasthaus "Zum Turner" mit Dart-Turnier

Einen Stammtisch ganz anderer Art erlebten wir im Gasthaus "Zum  Turner". Jimmy Fotinos hat den OWV, seine Freunde vom Dart-Stammtisch und andere Dartvereine zu einem Turnier eingeladen. Eine Startgebühr wurde nicht erhoben, aber die eingegangen Spenden werden aufgeteilt für die "Schwammerlinge" beim OWV und das Tierheim in Schwandorf.

Nicht alle OWV'ler beteiligten sich am Turnier und nicht alle waren des Sports mächtig. Beim 1. Mal traf ich nicht einmal die Scheibe und trotzdem haben wir uns gar nicht so schlecht geschlagen. Jimmy las die Punkte-Liste vor und nach der Reihe durfte sich jeder einen der Preise aussuchen. Für uns war es ein unterhaltsamer Stammtisch-Abend und wir bedanken uns bei Jimmy für die gute Organisation und die gestifteten Preise.

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5. November 2017: Wanderung von Wackersdorf nach Oder

Treffpunkt der Wanderung von Wackersdorf nach Oder war wie immer am Volksfestplatz. Wir hatten graues Novemberwetter und die Teilnehmerzahl hielt sich in Grenzen. Vermutlich wetterbedingt.
Die gemeinsame Fahrt ging zum Ausgangspunkt der Wanderung, zum Parkplatz am Wackersdorfer Wasserturm. Den konnte man früher vom Weitem sehen, ist aber jetzt durch den hohen Baumbewuchs um den Berg versteckt bzw. nicht von allen Seiten einsehbar.

Wenn man Wackersdorf hört, so ist diese Gemeinde in ganz Deutschland bekannt, im Gegensatz zu Schwandorf. Das liegt natürlich an dem Widerstande gegen die dort geplante WAA in den 80er Jahren.
Eine weitere Besonderheit in Wackersdorf war der Abbau von Braunkohle, wegen der in den 50er Jahren Altwackersdorf umgesiedelt wurde. So wurde auch 1953 die alte Pfarrkirche St. Stephanus, die um 1400 erbaut wurde, wieder abgebaut.
Noch zu erwähnen wäre, dass die BBI 1906 gegründet wurde. Zuvor gab es dort schon zeitweise Braunkohleabbau, der aber wieder eingestellt wurde.

Von diesem geschichtlichen Hintergrund aus wanderten wir unter Leitung von Lorna Simone Baier den Berg hinunter, die Bergstraße entlang um dann links die Industriestraße zu überqueren. Der Weg ging dann weiter zum Wackersdorfer Weiher, der auch Millionenweiher genannt wird. Dort trafen wir auch auf den Vereinseigenen Wanderweg (Panoramaweg, 90 km lang rund um Schwandorf, weißblau markiert), der am 11. Juni 2006 unter Mitwirkung von Vertretern des Landratsamtes und der Stadt Schwandorf mit ca. 90 Wanderern eingeweiht wurde.
Diesen Weg folgten wir dann linkerhand, parallel zur B 85 bis zu einem Durchlass, wo eine Gedenktafel eines verstorbenen Menschen angebracht war. An dieser Stelle hatten wir bereits den Panoramaweg wieder verlassen. Es ging dann weiter Richtung Knappensee, bei dem ebenfalls Braunkohle abgebaut wurde.

Der Name Knappe stammt von dem Bergmann, der seine Lehre erfolgreich abgeschlossen hatte. Der Name wurde auch in der Vergangenheit für einen Müllerburschen oder im Mittelalter für einen Edelknaben benutzt. Einen Knappensee gibt es auch in Sachsen, wo der Name ebenfalls vom Kohletagebau herstammt.

Hier hatte uns bereits der Nieselregen eingeholt. Ein einheimischer Begriff wäre dafür „Nebelreißn“. Im letzten Drittel unserer Wanderung wurde das „Nebelreißn“ immer stärker. Uns machte dies aber nichts aus. Wer keine Wasserabweisende Kleidung trug, hatte den Regenschirm aufgespannt. Und so ging der Weg vorbei an der größten Wasserskianlage Süddeutschlands am Steinberger See nach der Kleinen Häusergruppe Oder.

Der dortige Hallerwirt, der ebenfalls Mitglied bei unserem Verein ist, tischte uns dort eine herrliche und auch üppige Brotzeit auf. Mancher ließ sich den Rest der Mahlzeit einpacken. Und so endete der fröhliche Abend, weil man auch mit dem Pkw nach Hause fahren muss.

PS: Die Oderkirwa ist legendär.


Text: Siegfried Meißner

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13. Oktober 2017: Stammtisch im Gasthof Baier

Auch Stammtischpflege wird beim OWV Schwandorf groß geschrieben. Es ist immer wieder zünftig und man trifft sich am zweiten Freitag jedes Monats ungezwungen in einer Gaststätte, die Mitglied bei unserem Verein ist. Es wird zunehmend schwieriger, alle „Vereinsgaststätten“ im Laufe des Jahres zu besuchen. Sei es zum Stammtisch oder nach einer Wanderung oder sonstigen Ereignissen. Wir schauen schon immer darauf, dass es gerecht zugeht.

So trafen wir uns zum Beispiel am Freitag den 13. Oktober in der Gaststätte Baier, dessen Stammtisch immer gut besucht ist. Kein Wunder. Unser Zweigverein gründete sich dort im Mai 2003. Die meisten Anfangsmitglieder stammen von den Besuchern dieser Gaststätte. Unser Vereinsvorstand sagt immer, das diese und weitere von ihm „Shanghait“ wurden. Natürlich bei Alkohol ist alles lockerer und man macht gerne Zusagen, die man vielleicht nüchtern nicht gemacht hätte. Das nützte natürlich Erwin Mayer erbarmungslos aus. Schon wurde die Greencard (Beitrittserklärung zum OWV) gezogen und ein Stift hatte er auch schon parat. Von seiner Erzählstimme beflügelt wurde diese meist ausgefüllt. Er kann aber auch schön erzählen. Vor allem mit diesem Hintergrundwissen in Geschichte und Geologie kann ihm das Wasser so schnell keiner reichen.

Nur so kann man sich es erklären, dass der Verein schon weit über 500 Mitglieder hat. Der Weg war schwer bis dahin, aber wir haben jetzt eine Homepage, einen ansehnlichen Rundbrief, der alle 3 Monate herauskommt und legendäre Feste. Bis zu unserem Türmerhaus war es ebenso ein steiniger Weg. Aber inzwischen ist die Außenanlage durch die Stadt Schwandorf perfekt gebaut und durch unsere Gartenexpertin Irmgard Irrgang wunderbar bepflanzt worden. Eigentlich wollte ich einen Artikel über den letzten Stammtisch schreiben. Aber es war mir ein Anliegen, etwas Hintergrundwissen dieser Vereinspflege weiterzugeben.

Vor allem freut es mich, den Vater von Erwin Mayer am Stammtisch zu sehen. Mit seinen 93 Jahren lässt Helmut fast keine Veranstaltung aus. Um seine geistige Vitalität beneide ich ihn. Auch sein Humor und seine Musikalität ist grenzenlos. Da singt er ansatzlos beim Kirchawirt in Haselbach ohne Instrumentenbegleitung ein Stück. Dann zog er beim Weiherfest eine Flöte heraus und brachte ein volkstümliches Stück zum Besten. Das aber alles in Profiqualität. Auch hatte er in der Vergangenheit auf Stammtischen immer wieder erzählt, dass er nach 24.00 Uhr von Frauen am Fernsehen aufgefordert wurde, diese anzurufen. Dabei kenne er die gar nicht. Vor dem ehemaligen Schwandorfer Standesbeamten hat damals und auch jetzt schon mancher seinen Hut gezogen. Ich hoffe, er bleibt uns noch lang erhalten.

Als Fazit kann ich nur sagen: Es ist einfach schön dabei zu sein.

Text und Fotos: Siegfried Meißner 

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14. Oktober 2017: Anlagen vor dem Türmerhaus winterfest machen

Eigentlich wollten wir nur die verblühten Blumen aus den Rabatten entfernen. Aber nach Anrufen der Stadt Schwandorf mußten wir auch den Erdkeller abräumen. Leute hatten sich beschwert dass das so schlampig ausschaut, weil der OWV das nicht richtig pflegt. Wir haben das bewußt so gelassen, weil die Wildblumen wunderbare Samen entwickelt haben, die als Winterfutter für die Vögel gedient hätten. Amaranth z.B. hat früher als Getreide in der Nahrung Verwendung gefunden. Heute sind die Samen in jedem Vogelfutter enthalten. Die Physalis ist zwar keine einheimische Pflanze, aber sie hält Ungeziefer in der Umgebung fern. Jetzt sind sie beide weg - schade.

Die Lücken in den Rabatten haben wir mit vielen, vielen Blumenzwiebeln bestückt, die uns und unsere Besucher im Frühjahr hoffentlich mit einer herrlich bunten Blütenpracht erfreuen. Für den Erkeller müssen wir uns für nächstes Jahr noch was überlegen. Am besten etwas, das sowohl die Menschen als auch Insekten und Kleinlebewesen erfreut.

Text und Fotos: Irmgard Irrgang

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  8. Oktober 2017: OWV-Jahresausflug in die Fränkische
                               Schweiz nach Gräfenberg und Weißenohe


Zum traditionellen Jahresausflug kamen 49 Mitglieder und Gäste zum Bus am Volksfest-platz um mit dem OWV Schwandorf in die Fränkische Schweiz, genauer gesagt in die Gegend um Weißenohe und Gräfenberg, zu fahren. Also der Bus war voll und Busfahrer Alex vom Busunternehmen Kreuzwieser steuerte uns sicher ans Ziel. In Gräfenberg angekommen wurden wir von Georg Rammensee, dem Initiator und Inhaber des Turmuhrenmuseums, am Eingangstor empfangen. Eingangs erläuterte er die Entstehungsgeschichte des Museums, welche unmittelbar mit der Uhrmacherfamilie Rammensee verbunden ist. Sodann erläuterte Georg Rammensee uns die Fossilienausstellung im Hause sowie die  Aufbaumechanismen und Funktionsweisen der vielen Turmuhren. Nach gut 1 ¼ Stunden der sehr ansprechenden Besichtigung, von der alle Teilnehmer vollauf begeistert waren, verabschiedeten wir uns von Georg Rammensee und fuhren mit dem Bus nach Weißenohe.
 
In Weißenohe angekommen machten wir erstmal tüchtig Brotzeit aus dem Bus. Nach dem Trinken und Brotzeitmachen, machte sich die Reisegruppe auf zur Wanderung, die von Lorna Simone Baier und Sepp Karl angeführt wurde. Nach Umrundung der Orte Weißenohe und Dorfhaus, kamen wir bald zu den Sinterstufen des kleinen Flüsschen Lillach.

Im Naturpark Fränkische Schweiz gelegen, entspringt das Kalktuff-Flüsschen Lillach nur wenige Kilometer hinter dem Ortsteil Dorfhaus bei Weißenohe.Das Naturdenkmal Lillachtal ist über die letzten 10.000 Jahre entstanden und hat dabei die sogenannten Sinterterrassen ausgebildet. Dieses Naturschauspiel ist sehr selten, da verschiedene örtliche Gegebenheiten zusammentreffen müssen. Ein wesentlicher Faktor ist der für die Karstlandschaft der Fränkische Schweiz typische kalksteinhaltige Boden. Durch den Niederschlag auf die Hochflächen sickert der kohlendioxidhaltige Regen durch das Kalkgestein und löst hierbei durch eine chemische Reaktion einen Teil des Kalks aus dem Gestein. Durch diese Lösungsverwitterung wird das Wasser der Lillachquelle stark mit Kalk angereichert.Dieser Prozess wird durch kleine Wasserfälle und Verwirbelungen im Flusslauf gestoppt, da hierbei das Kohlendioxid wieder gelöst wird und der Kalk ausfällt. Das Ergebnis sind Ablagerungen von feinen Kalknadeln an den im Wasser wachsenden Pflanzen - diese wirken der Verkrustung jedoch entgegen, in dem sie über die verkalkte Schicht hinauswachsen - über viele Jahrzehnte entstehen auf diese Weise die sogenannten Tuffe.
 
Auf gutem Weg und auf ein paar Stufen erreichten wir bald die Quelle der Lillach. Hier gab es für alle Wanderer eine kleine Erfrischung aus dem Rucksack von Sepp Karl. Zu den Gegebenheiten des Lillachtales trug Lorna Simone Baier interessante Infos (siehe Abs. 3) vor. Nach kleinem Päuschen trennte sich die Wandergruppe in die etwas kleinere Aktivgruppe unter der Leitung von Lorna Simone Baier und in die Wandergruppe mit Sepp Karl als Wanderführer.
 
Lorna Simone Baier wanderte mit ihrer Gruppe erst nach Gräfenberg und von dort aus über einem Abschnitt des Fränkischen Jakobsweges hinauf zum Teufelstisch auf dem Eberhardsberg. Die andere Gruppe marschierte mit Sepp Karl von der Lillachquelle zurück nach Weißenohe, wo bereits ein anderes „Highlight“ auf die Wanderer wartete: Nämlich die Obstbrennerei Polster. Dazu stießen vier weitere Teilnehmer, die an der Wanderung nicht teilnehmen konnten. Nach ausgiebiger Schnaps- und Geistprobe spazierten alle hinunter zur Klosterbrauereiwirtschaft, wo gemütlich und entspannend eingekehrt wurde. Die kleinere Wandergruppe, die mit Lorna Simone Baier  den Teufelstisch besuchten, bekam auf den letzten Metern beim Rückmarsch nach Weißenohe noch eine kleine Dusche von oben. Die Wanderer nahmen diese Nässe mit Humor.
 
Zu guter Letzt danke ich Lorna Simone Baier für ihrer tatkräftige Mitarbeit bei Vorbereitung und Wanderführung, Georg Rammensee für die hervorragende Erläuterung der Turmuhren, der Familie Polster von der Obstbrennerei Weißenohe, der Verwaltungsgemeinschaft Gräfenberg-Weißenohe für die Unterstützung der Vorbereitungen, unserem Busfahrer Alex vom Busunternehmen Kreuzwieser sowie allen Mitgliedern und Gästen für ihre interessierte und begeisterte Teilnahme.
 
Text: Sepp Karl und Infos aus Internet www.lillachtal.de (Abs. 3) und Fränkische Schweiz-Verein
Fotos: Lorna Simone Baier, Waldemar Voit, Sepp Karl
Hinweis: MZ-Zeitungsartikel unter "Dokumente / Zeitungsberichte" zum download

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17. September 2017: Herbstwanderung in Leuchtenberg

Wie alle Jahre nahmen wir auch heuer an der Herbstwanderung des Hauptvereins teil. Treffpunkt für die Wanderer war die eindrucksvolle Burgruine Leuchtenberg. Nach der Begrüßung durch Hauptvorstand Armin Messner, Zweigvorsitzenden Michael Schwabl und Bürgermeister Anton Kappl machten sich die Wanderer aus zahlreichen Zweigvereinen auf die Strecke.
Die Route führte auf dem neu markierten Wanderweg erst durch den Ort zum Pfarrhäusl, dann weiter am Steinbruch vorbei, den man leider nur von unten sehen kann. Am Kirchsteig war ein Marterl angebracht, das ein Bürger gestiftet hatte. Interessant war auch der zweite Steinbruch, der mit Wasser gefüllt ist. Beim Wildbienenhaus gab es eine Erfrischung, bevor wir zum Teufels Butterfaß kamen und den Rundweg zum Feuerwehrhaus nahmen, wo der Verein mit Brotzeiten, Getränken und Kuchen aufwartete.
Es war eine schöne Wanderung bei idealem Wetter mit interessanten Erklärstationen und fröhlichem Ausklang.

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