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Eindrücke aus unserem Vereinsleben

8. Dezember 2017: Stammtisch bei unserer Freundin Monika im Gasthof Mehrl

Dass neben den vielen Aktivitäten im Umwelt- und Naturschutz, dem Denkmalschutz, der Pflege- und Markierungsarbeit an den Wanderwegen rund um Schwandorf auch die Pflege der Geselligkeit einen hohen Stellenwert in unserem OWV hat, hat  sich herumgesprochen. Unsere Feste, ob Sitzweil, Weiher- oder Bürgerfest, alle sind es Wert besucht zu werden. Und sie werden auch alle immer wieder sehr gut besucht. Sehr wichtig sind aber auch die kleineren „Events“, die alle Monate am zweiten Freitag stattfindenden OWV Stammtische. Beim letzten Stammtisch 2017, am Freitag, den 8. Dezember trafen wir uns zum Schmadern, Essen und Trinken bei Monika im Gasthof Mehrl. Bei Monika ist es immer gemütlich, das weiß jeder, der die freundliche Wirtin kennt. Diesmal aber war es doch etwas Besonderes. Hatten wir doch einen weit gereisten gern gesehen Gast zu begrüßen. Unser canadischer Freund,Gary Catt aus Vancouver  kam zu unserem OWV Stammtisch. Gary, der Deutschland immer mal wieder aus beruflichen Gründen besucht, ist seit einigen Jahren Mitglied in unserem Zweigverein. Unser Rundbrief wird Gary regelmäßig per Luftpost zugestellt, leider hapert es aus sprachlichen Gründen etwas beim Lesen. Lieber Garry, wenn Du wieder nach Schwandorf kommst übersetzen wir dir diese Zeilen und den Rundbrief  gerne.  Ich hoffe es bleibt auch einmal mehr Zeit um dir unsere schöne Oberpfälzer Heimat besser zeigen zu können. Übrigens, wenn jemand unseren Rundbrief, möglichst regelmäßig, für Gary ins Englische übertragen kann bitte melden. Wäre echt prima.

Text:   Erwin Mayer
Fotos: Irmgard Irrgang

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18. November 2017: Sitzweil beim Alten Wirt in Kreith

Am Samstag, 18. November 2017 kamen zahlreiche OWV`ler und viele weitere Gäste wieder zu unserer schon Tradition gewordenen Sitzweil zusammen. Wir konnten z.B. eine größere Gruppe der Schwandorfer Naturfreunde und des Fronberger Kirwavereins begrüßen. Ihr Besuch hat uns echt sehr gefreut. Diesmal trafen wir uns  im Saal des Gasthofes Göth, bei unserem Freund Josef in Kreith.  Das Fazit vorneweg: es war wieder sehr schön, zünftig und unterhaltsam. Kein Wunder, alle Akteure sind echte Garanten für gute Stimmung und ehrliche Volksmusik. Mit dabei waren diesmal der Schwarzachtaler Dreigsang, eigentlich sind das vier, aber nur drei singen und „Michi“ spielt dazu auf. Sie unterhielten uns mit stimmungsvollen und zünftigen Oberpfälzer Liedern. Mit dabei waren auch unsere Freunde „Du, Er und I“. Wer sie kennt weiß, dass die drei Vollblutmusiker Christian Ziegler, Mario Mändl und Luke Mauerer mit ihrer echten boarisch-böhmischen Musik einen Saal aufmischen können.  Nicht zuletzt sorgte  unser Freund, der Mundartsänger Ferdinand Rieppel, mit seiner „Blechgitarre“  und seinen flotten Liedern und manchmal auch kritischen Texten für Stimmung. Nicht nur einmal sangen  und klatschten die Anwesenden im Rhythmus mit.
Auch diesmal wurden wieder wertvolle Preise unter denen verlost, die seit der Sitzweil 2016 ein neues Mitglied für unseren OWV geworben haben.  Angeregt dadurch ließen sich gleich fünf Gäste spontan für unseren OWV werben.
Nächstes Jahr, das ist sicher, treffen wir uns wieder, wenn unser OWV Schwandorf erneut zur Sitzweil einlädt.


Text:   Erwin Mayer
Fotos: Irmgard Irrgang und Winfried Fimmers

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11. November 2017: Stammtisch im Gasthaus "Zum Turner" mit Dart-Turnier

Einen Stammtisch ganz anderer Art erlebten wir im Gasthaus "Zum  Turner". Jimmy Fotinos hat den OWV, seine Freunde vom Dart-Stammtisch und andere Dartvereine zu einem Turnier eingeladen. Eine Startgebühr wurde nicht erhoben, aber die eingegangen Spenden werden aufgeteilt für die "Schwammerlinge" beim OWV und das Tierheim in Schwandorf.

Nicht alle OWV'ler beteiligten sich am Turnier und nicht alle waren des Sports mächtig. Beim 1. Mal traf ich nicht einmal die Scheibe und trotzdem haben wir uns gar nicht so schlecht geschlagen. Jimmy las die Punkte-Liste vor und nach der Reihe durfte sich jeder einen der Preise aussuchen. Für uns war es ein unterhaltsamer Stammtisch-Abend und wir bedanken uns bei Jimmy für die gute Organisation und die gestifteten Preise.

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5. November 2017: Wanderung von Wackersdorf nach Oder

Treffpunkt der Wanderung von Wackersdorf nach Oder war wie immer am Volksfestplatz. Wir hatten graues Novemberwetter und die Teilnehmerzahl hielt sich in Grenzen. Vermutlich wetterbedingt.
Die gemeinsame Fahrt ging zum Ausgangspunkt der Wanderung, zum Parkplatz am Wackersdorfer Wasserturm. Den konnte man früher vom Weitem sehen, ist aber jetzt durch den hohen Baumbewuchs um den Berg versteckt bzw. nicht von allen Seiten einsehbar.

Wenn man Wackersdorf hört, so ist diese Gemeinde in ganz Deutschland bekannt, im Gegensatz zu Schwandorf. Das liegt natürlich an dem Widerstande gegen die dort geplante WAA in den 80er Jahren.
Eine weitere Besonderheit in Wackersdorf war der Abbau von Braunkohle, wegen der in den 50er Jahren Altwackersdorf umgesiedelt wurde. So wurde auch 1953 die alte Pfarrkirche St. Stephanus, die um 1400 erbaut wurde, wieder abgebaut.
Noch zu erwähnen wäre, dass die BBI 1906 gegründet wurde. Zuvor gab es dort schon zeitweise Braunkohleabbau, der aber wieder eingestellt wurde.

Von diesem geschichtlichen Hintergrund aus wanderten wir unter Leitung von Lorna Simone Baier den Berg hinunter, die Bergstraße entlang um dann links die Industriestraße zu überqueren. Der Weg ging dann weiter zum Wackersdorfer Weiher, der auch Millionenweiher genannt wird. Dort trafen wir auch auf den Vereinseigenen Wanderweg (Panoramaweg, 90 km lang rund um Schwandorf, weißblau markiert), der am 11. Juni 2006 unter Mitwirkung von Vertretern des Landratsamtes und der Stadt Schwandorf mit ca. 90 Wanderern eingeweiht wurde.
Diesen Weg folgten wir dann linkerhand, parallel zur B 85 bis zu einem Durchlass, wo eine Gedenktafel eines verstorbenen Menschen angebracht war. An dieser Stelle hatten wir bereits den Panoramaweg wieder verlassen. Es ging dann weiter Richtung Knappensee, bei dem ebenfalls Braunkohle abgebaut wurde.

Der Name Knappe stammt von dem Bergmann, der seine Lehre erfolgreich abgeschlossen hatte. Der Name wurde auch in der Vergangenheit für einen Müllerburschen oder im Mittelalter für einen Edelknaben benutzt. Einen Knappensee gibt es auch in Sachsen, wo der Name ebenfalls vom Kohletagebau herstammt.

Hier hatte uns bereits der Nieselregen eingeholt. Ein einheimischer Begriff wäre dafür „Nebelreißn“. Im letzten Drittel unserer Wanderung wurde das „Nebelreißn“ immer stärker. Uns machte dies aber nichts aus. Wer keine Wasserabweisende Kleidung trug, hatte den Regenschirm aufgespannt. Und so ging der Weg vorbei an der größten Wasserskianlage Süddeutschlands am Steinberger See nach der Kleinen Häusergruppe Oder.

Der dortige Hallerwirt, der ebenfalls Mitglied bei unserem Verein ist, tischte uns dort eine herrliche und auch üppige Brotzeit auf. Mancher ließ sich den Rest der Mahlzeit einpacken. Und so endete der fröhliche Abend, weil man auch mit dem Pkw nach Hause fahren muss.

PS: Die Oderkirwa ist legendär.


Text: Siegfried Meißner

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13. Oktober 2017: Stammtisch im Gasthof Baier

Auch Stammtischpflege wird beim OWV Schwandorf groß geschrieben. Es ist immer wieder zünftig und man trifft sich am zweiten Freitag jedes Monats ungezwungen in einer Gaststätte, die Mitglied bei unserem Verein ist. Es wird zunehmend schwieriger, alle „Vereinsgaststätten“ im Laufe des Jahres zu besuchen. Sei es zum Stammtisch oder nach einer Wanderung oder sonstigen Ereignissen. Wir schauen schon immer darauf, dass es gerecht zugeht.

So trafen wir uns zum Beispiel am Freitag den 13. Oktober in der Gaststätte Baier, dessen Stammtisch immer gut besucht ist. Kein Wunder. Unser Zweigverein gründete sich dort im Mai 2003. Die meisten Anfangsmitglieder stammen von den Besuchern dieser Gaststätte. Unser Vereinsvorstand sagt immer, das diese und weitere von ihm „Shanghait“ wurden. Natürlich bei Alkohol ist alles lockerer und man macht gerne Zusagen, die man vielleicht nüchtern nicht gemacht hätte. Das nützte natürlich Erwin Mayer erbarmungslos aus. Schon wurde die Greencard (Beitrittserklärung zum OWV) gezogen und ein Stift hatte er auch schon parat. Von seiner Erzählstimme beflügelt wurde diese meist ausgefüllt. Er kann aber auch schön erzählen. Vor allem mit diesem Hintergrundwissen in Geschichte und Geologie kann ihm das Wasser so schnell keiner reichen.

Nur so kann man sich es erklären, dass der Verein schon weit über 500 Mitglieder hat. Der Weg war schwer bis dahin, aber wir haben jetzt eine Homepage, einen ansehnlichen Rundbrief, der alle 3 Monate herauskommt und legendäre Feste. Bis zu unserem Türmerhaus war es ebenso ein steiniger Weg. Aber inzwischen ist die Außenanlage durch die Stadt Schwandorf perfekt gebaut und durch unsere Gartenexpertin Irmgard Irrgang wunderbar bepflanzt worden. Eigentlich wollte ich einen Artikel über den letzten Stammtisch schreiben. Aber es war mir ein Anliegen, etwas Hintergrundwissen dieser Vereinspflege weiterzugeben.

Vor allem freut es mich, den Vater von Erwin Mayer am Stammtisch zu sehen. Mit seinen 93 Jahren lässt Helmut fast keine Veranstaltung aus. Um seine geistige Vitalität beneide ich ihn. Auch sein Humor und seine Musikalität ist grenzenlos. Da singt er ansatzlos beim Kirchawirt in Haselbach ohne Instrumentenbegleitung ein Stück. Dann zog er beim Weiherfest eine Flöte heraus und brachte ein volkstümliches Stück zum Besten. Das aber alles in Profiqualität. Auch hatte er in der Vergangenheit auf Stammtischen immer wieder erzählt, dass er nach 24.00 Uhr von Frauen am Fernsehen aufgefordert wurde, diese anzurufen. Dabei kenne er die gar nicht. Vor dem ehemaligen Schwandorfer Standesbeamten hat damals und auch jetzt schon mancher seinen Hut gezogen. Ich hoffe, er bleibt uns noch lang erhalten.

Als Fazit kann ich nur sagen: Es ist einfach schön dabei zu sein.

Text und Fotos: Siegfried Meißner 

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14. Oktober 2017: Anlagen vor dem Türmerhaus winterfest machen

Eigentlich wollten wir nur die verblühten Blumen aus den Rabatten entfernen. Aber nach Anrufen der Stadt Schwandorf mußten wir auch den Erdkeller abräumen. Leute hatten sich beschwert dass das so schlampig ausschaut, weil der OWV das nicht richtig pflegt. Wir haben das bewußt so gelassen, weil die Wildblumen wunderbare Samen entwickelt haben, die als Winterfutter für die Vögel gedient hätten. Amaranth z.B. hat früher als Getreide in der Nahrung Verwendung gefunden. Heute sind die Samen in jedem Vogelfutter enthalten. Die Physalis ist zwar keine einheimische Pflanze, aber sie hält Ungeziefer in der Umgebung fern. Jetzt sind sie beide weg - schade.

Die Lücken in den Rabatten haben wir mit vielen, vielen Blumenzwiebeln bestückt, die uns und unsere Besucher im Frühjahr hoffentlich mit einer herrlich bunten Blütenpracht erfreuen. Für den Erkeller müssen wir uns für nächstes Jahr noch was überlegen. Am besten etwas, das sowohl die Menschen als auch Insekten und Kleinlebewesen erfreut.

Text und Fotos: Irmgard Irrgang

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