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Eindrücke aus unserem Vereinsleben

13. September 2020: Denkmaltag
 
Die Konkurrenz durch andere Veranstaltungen zum Tag des Offenen Denkmals war groß, weswegen es wenig verwunderlich war, dass sich trotz Kaiserwetter nur sieben OWV-Freundinnen und ein Freund vom Türmerhaus aus auf den Weg zu unserer Wanderung machten. Auf dem Jakobsweg zum Waldspielplatz gingen wir noch wie geplant, dort entschieden wir uns aber angesichts der für September sehr ordentlichen Temperaturen (O-Ton: "Warm ist eine maßlose Übertreibung") für den spontanen Plan B und blieben im schattigen Wald.

Text: Lorna Simone Baier  /  Fotos: Erwin Mayer

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1. August 2020: Jahnfreunde Schwandorf zu Gast
                            im Türmerhausgarten


Wir hatten Besuch von den Jahnfreunden. Bei tropischen Temperaturen ließen es sich die Sportsfreunde im Türmerhausgarten gut gehen. Zahlreiche deftige Türmerhaus- oder würzige Käsebrettln ließen sich die Jahnfreunde schmecken. Bei gut gekühltem Kneitinger vom Fass oder einem spritzigen Mehrlweizen feierten unsere Gäste ihr alljährliches Sommerfest. Wir haben uns über den Besuch in unserem Türmerhausgarten sehr gefreut. Den Organisatoren Gustl Obendorfer und Wolfgang Mager vielen Dank dafür, dass sie dieses Jahr den Türmerhausgarten als „Austragungsort“ ausgesucht haben. Vor allem aber vielen Dank dafür, dass unsere Gäste gut zu essen und trinken bekamen an Betty Vogl, Christa Goldammer, Irmgard Irrgang, Katrin und Jimmy Fotinos und den „Oberkellner“ Joachim Hantke. Ohne eure Hilfe wären wir aufgeschmissen.
 
Text und Fotos: Erwin Mayer

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23. Juli 2020: Pflaster für die Freundschaftsbank vom OWV Stadlern

Unser Freund Waldemar Voit verpasste unserer Bank, die bisher auf bloßer Erde stand, ein Pflasterfundament.  Durch das Pflaster soll die Durchnässung der Standhölzer vermieden werde. Schließlich soll die Ruhebank Wanderern und Pilgern viele Jahre zur Rast einladen. Die Bank wurde uns von unseren Freunden der Schwandorfer Patengemeinde Stadlern 2019 gestiftet. Bei einer kleinen Feier letztes Jahr, an der zahlreiche Freude aus Stadlern unter Leitung von Vorstand Michael Koller und auch unser Freund OB Andreas Feller teilnahmen, wurde uns die Bank übergeben. Die Plakette trägt folgenden Text: „40 Jahre Patenschaft Große Kreisstadt Schwandorf und Grenzgemeinde Stadlern. 16. August 1974 bis 16. August 2014. In freundschaftlicher Verbundenheit OWV Stadlern“. Bei Waldemar danken wir für das fachmännische Fundament und Sepp Beer für das gestiftete Material.

Text und Foto: Erwin Mayer

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24. Juni 2020: Die Wolpertinger Fronberg waren zu Gast

Die Jünger des bayerischen Urvieches kehrten bei sommerlichen Temperaturen bei uns im Türmerhausgarten ein. Nach einer kräftigen Brotzeit, wir servierten unser Türmerbrettel mit Gselchtem, Bauerseufzer, Salami, geräucherter Leberwurst, Limburger, Emmentaler, Essiggurke, Butter und Brot, wurde so manches Kneitinger und der eine oder andere Obstler seiner Bestimmung zugeführt. Wir haben uns über den Besuch der geselligen Runde sehr gefreut. Bedanken möchten wir uns vor allem bei unserem Freund Sepp Beer, dem Wolpertinger Präsidenten der zum Stammtisch im Türmerhaus eingeladen hatte. Abgefüttert und mit den nötigen Getränken versorgt wurden die Wolpertinger von Christa, Irmi, Roland und Reinhard. Auch ihnen vielen herzlichen Dank.

Text: Erwin Mayer  /  Fotos Reinhard Haas

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30. Juni 2020: Inschrift am Türmerhaus

Unser Türmerhaus hat eine Inschrift an der Stadtseite bekommen. Malermeister Gerhard Bendl rückte am frühen Morgen an um mit Hilfe von Hänschen und Waldemar ein Gerüst aufzubauen. Nach dem für Sicherheit bei der Arbeit gesorgt war, machte sich Gerhard Bendl daran, das Türmerhaus mit einer Inschrift und unserem Vereinssymbol zu verschönern. Schnell war klar, dass da ein echter Meister seines Faches am Werk war. Die Inschrift passt prima zu unserem Türmerhaus. Super geworden ist auch unser Vereinssymbol mit der leider selten gewordenen Arnika. Unser Dank gebührt vor allem Malermeister Gerhard Bendll. Danke sagen wir auch unserem Freund Wolfgang Bierl (Werbstatt Bierl) für den Entwurf und allen Beteiligten für die Mithilfe.

Text und Fotos: Erwin Mayer


Den entsprechenden Pressartikel findet ihr unter der Rubrik "Dokumente / Zeitungsberichte" als pdf-Datei

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14. Juni 2020: Wanderung zum höchsten Punkt
                         in Schwandorf

Langsam läuft das Vereinsleben wieder an. Der Corona Virus hatte allen Menschen zu schaffen gemacht. Aber es nicht so wie es einmal war. Die Wanderer trafen sich am Volksfestplatz bei bedeckten Himmel. Eine Stunde zuvor hatte es nur einen Sprühregen gegeben. Die Wetterprognose war furchterregend. Starke Gewitter mit Schauer und Hagel wurde angesagt. Aber ich nehme es vorweg; wir sind verschont geblieben. Dieses Mal hatte ich die Strecke ausgesucht und geführt, weswegen es auch eine Rundwanderung wurde. Der Vorteil ist, dass der Ausgangspunkt und das Ziel gleich sind, weswegen die Fahrer nicht zu ihren Autos gebracht werden müssen um diese nachzuholen. So fuhren wir gemeinsam zum Gasthof Beer nach Naabeck. Das Wetter war nicht danach, dass man sich in den Biergarten setzen konnte, so sahen wir auch keine Gäste dort sitzen.

Die erste Etappe führte uns bergauf durch Naabeck nach Spielberg, den Panoramaweg entlang, der 90 km um Schwandorf führt. Sozusagen auch ein Rundwanderweg, der nur in mehreren Etappen zu schaffen ist. Dieser Weg und noch drei kleine Rundwege wurde von unserem Zweigverein (Hauptsächlich Erwin Mayer und Karlheinz Bink) angelegt und am 11.06.2006 eingeweiht. In Spielberg angekommen, führte uns der Weg durch den Naabecker Stein zum höchsten Punkt Schwandorfs auf den Schlottberg. Auf der Topografischen Karte ist der 512 m Punkt leicht zu finden. So liegt dieser ca. 100 m links vom dortigen Weg. Am Tag zuvor hatte ich Hinweisschilder zu diesem Punkt anbringen wollen. Aber es war nicht so leicht. Eine rote Pfeilmarkierung führte mich nach links zu einem schlecht begehbaren Weg. Aber auch nach 300 Metern konnte ich den markierten höchsten Punkt nicht finden. Nach einer Stunde habe ich mich entschlossen, nach Gefühl den höchsten Punkt zu suchen. Was soll ich sagen. Ich hatte das kleine Gipfelkreuz gefunden. Es liegt nicht 100 m links vom Weg sondern den Weg weiterfolgend 50 m rechts davon. Meines Erachtens ist der höchste Punkt in der Karte verkehrt eingezeichnet. Deswegen habe ich auch dann zwei Markierungsschilder angebracht. Bis zu diesem Punkt verlief die Wanderung immer bergauf und wir hatten auch steile Stücke an dem Naabecker Stein, wo der Weg einst durch den Sandstein geschlagen wurde.

Aber nach dem Schlottberg ging es dann eben dahin entlang der Hochstraße, ein ehemaliger Handelsweg. Hier kommt von rechts der Rundweg Nr. 3, auch Hans-Graf-Weg genannt, den der ehemalige Bürgermeister dort mit ausgesucht hatte. Danach ging es bergab über den Jägersteig. Immer weiter absteigend konnte man die Abbruchkante der Eisensandsteine bewundern, die sich immer höher auftürmten. Nun kamen wir an der tiefsten Stelle aus dem Wald, in den wir nach Spielberg durch den Naabecker Stein eingetaucht waren. Nach 300 m kamen wir auch wieder nach Spielberg, wo wir auf die Frau unseres ehemaligen Vereinsfreundes Reinhard Brunner trafen, der viel zu früh verstarb. Nach einer kurzen Unterhaltung ging es dann den kürzesten Weg zur Gaststätte. Auf den Weg dorthin hatte man sich Gedanken gemacht, dass man vielleicht im Biergarten sitzen könne, da das Wetter wider Erwarten besser wurde und teilweise sonnig war. Die Bedenken wurden dann bei Ankunft zerstreut.

Der Biergarten war geöffnet. So ließ man sich dort nieder und ließ sich Speis und Trank kredenzen. Gut gestärkt begab man sich dann nach Hause. Leider bleibt anhand der Abstandsregeln und der Hygienemaßnahmen etwas Unsicherheit, und ich sehne mich nach dem Leitspruch, je enger wir beieinandersitzen, desto schöner. Das letzte Mal hatten wir dies bei unserer vorhergehenden Wanderung im Februar in Deiselkühn, wo die Gaststätte nach der Wanderung brechend voll war. Aber es war wieder schön zu wandern und einzukehren. Ich hatte das Gefühl, das die anderen Wanderer auch zufrieden waren.

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