owv-sad

Eindrücke aus unserem Vereinsleben

18.Juni 2021: Die Sonntagsdichter zur Lesung im Türmerhausgarten

Die Sonntagsdichter waren zu Gast im Türmerhausgarten. Die von der Gruppenleiterin Ingeborg Baier 1996 gegründete Dichtergruppe trug ihre Texte nach langer Coronapause im romantischen Türmerhausgarten vor. Günter Schmid und sein Akkordeon und Johannes Bauer mit dem Kontrabass umrahmten den Abend mit Musik.
 
Die kurzen, mal humorvollen, mal besinnlichen Texte und Gedichte wurden von den Autoren Gesine Jaehnert, Ingeborg und Lorna Simone Baier, Christine Voigt und Fritz Buchfink vorgetragen. Wir Oberpfälzer Waldvereinler bewirteten Autoren, Musiker und Gäste mit Getränken und einer Brotzeit. Irmi und Petra sei Dank für den Service. Vielleicht ist ja bald wieder Gelegenheit die Schwandorfer Sonntagsdichter bei uns begrüßen zu dürfen.
 
Text und Fotos: Erwin Mayer

zu den Bildern... 

13. Juni 2021: Der neue kurze Rundweg Nr. 4 wurde eröffnet

Am Sonntag, den 13. Juni eröffneten wir den neuen, vom Oberpfälzer Waldverein markierten Rundweg 4, den „Türmerhausweg“.Damit bieten wir für Wanderer und Spaziergänger neben den großen Wanderwegen (Jakobsweg, Panoramaweg) nun 4 kleine Rundwege mit einer Länge von 5,5 bis 13 km an. Die Rundwege sollen zu Wanderspaziergängen einladen und die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten rund um Schwandorf erschließen.
 
Eine größere Gruppe Wanderer machte sich an diesem heißen Sonntagnachmittag auf, unter Leitung von Lorna Simone Baier und Irmgard Irrgang, um den neuen Weg zu erkunden.
 
AufderStreckegabes immer wiederGelegenheitsichüberSehenswertes und Interessantes zu unterhalten.Vorallem die Schanzen, die von österreichischen Soldaten während des 1. Koalitionskriegs aufgeworfen wurden, kannte auch unter den alteingesessen Schwandorfern kaum jemand. Nach der Wanderung kehrte die Gruppe im Türmerhausgarten zu einer deftigen Brotzeit ein. Eine ausführliche Beschreibung des Rundweges Nr. 4 findest du auf Seite 33 und 34 im Rundbrief 2-2021 und auf Seite 29 und 30 im aktuellen Rundbrief.

Text: Erwin Mayer / Fotos: Dietmar Zwick und Irmgard Irrgang

zu den Bildern... 

29. April 2021: Die Blasturmglocke wurde geläutet
 
Mit dem Läuten der Blasturmglocke am 29. April erinnerten wir an dem Geburtstag von Konrad Max Kunz, dem Komponisten der Bayernhymne. Er wurde am 29. April 1812 auf dem Blasturm geboren.
 
Text: Josef Karl  /  Foto: Erwin Mayer

zu den Bildern... 

17. April 2021: Die Blasturmglocke wurde geläutet

Am 17.April 2021 läuteten wir die Blasturmglocke.Hier wurdean die Bombardierung unserer Heimatstadt Schwandorf im II. Weltkrieg erinnert. Tausende Leute, d.h. Einheimische und Flüchtlinge, kamen dabei ums Leben.

Text: Josef Karl  /  Fotos: Erwin Mayer

zu den Bildern... 

23. Januar 2021:  Gedenkgottesdienst in der Kapelle
                              des St. Barbara-
KrankenhauseSchwandorf
 

Zum Jahresbeginn kamen Mitglieder und Angehörige der im Jahr 2020 verstorbenen Mitglieder zum Gedenk-gottesdienst in der Kapelle des St.-Barbara-Krankenhauses Schwandorf zusammen. In Fürbitten wurde für die Patienten im Krankenhaus gebetet und der verstorbenen OWV-Mitglieder gedacht.

Pater Thomas Väth, Krankenhausseelsorger am St.-Barbara-Krankenhaus, hielt die Hl. Messe. Der Dachelhofer Dreig’sang umrahmte den Gottesdienst mit Liedern aus der Oberpfälzer Messe. Josef Karl trug die Lesung und die Fürbitten vor und Irmgard Irrgang entzündete für jeden Verstorbenen eine Kerze.

Am Schluss des Gottesdienstes bedankten sich Irmgard Irrgang und Josef Karl bei Pater Thomas Väth mit einer kleinen Spende für die Krankenhausseelsorge.
Corona bedingt konnte dieses Jahr nicht eingekehrt werden.                                           

Text und Fotos: Josef Karl

 
Verstorbene im Jahr 2020:
 
Herbert Käsbauer
Irmgard Faltermeier
Christian Breitschaft
Peter Bernstein
Ernst Kuttner
Josef Schuster

Um die Todesanzeigen zu sehen, bitte auf den Button klicken.

zu den Bildern... 

26. November 2020: Nistkastenreinigung bei der Lindenschule

Im Frühjahr hat der OWV am Gelände der Lindenschule Nistkästen angebracht. Wie bereits schon in einer anderen Ausgabe geschildert war wegen Corona der Schulbetrieb eingestellt. Da ich nicht wusste, ob die Nistkästen besetzt waren, habe ich mit der Vereinsfreundin und Lehrerin dieser Grundschule Marga Schuierer-Boxler einen Termin ohne Beteiligung der Klassen vereinbart.
 
Am Donnerstag den 26.11.2020 trafen wir um 01.30 Uhr bei der Grundschule ein. Wir, d.h. Erwin Mayer, Dominik Götz und meine Wenigkeit. Marga wartete schon vor der Schule. Am Baum vor der Schule befand sich ein fremder Holznistkasten. Marga sagte, dass dieser schon ca. 10 Jahre dort hängt und glaubte auch, dass sich niemand mehr um diese Vogelstätte kümmert. Leiter angelehnt, Nistkasten aufgemacht und zum Vorschein kamen mehrere Moosnester, die immer wieder auf das alte Nest gebaut wurden und zum Schluss gar kein Platz mehr war. Nach Entfernung des Nestes wurde der Kasten leicht gesäubert. Es waren keine weiteren Maßnahmen zu veranlassen, da das Nistmaterial trocken und ungezieferfrei war. Der große Flachkasten für Fledermäuse, der am alten Nebengebäude des Nachbarhauses angebracht ist, wurde von den Fledermäusen anscheinend noch nicht angenommen, da keine Kotkrümel zu entdecken waren.
 
Nun ging‘s direkt in den Pausenhof. Hier befanden sich zu dieser Zeit  Schüler der Ganztagsbetreuung. Nach Öffnung des dortigen 1. Nistkastens (Großraumnistkasten für Kohlmeisen u. a.) von Schwegler konnte man auf ein sauberes und trockenes Moosnest blicken. Die Schüler wurden herbeigeholt und alle bestaunten das Nest, das ich aus dem Nistkasten entfernte.
 
Auf zum nächsten Nistkasten. Auch wieder ein Großraumkasten von Schwegler aber dieses Mal für Kleinmeisen wie die Blaumeise. Dieser hatte 3 kleine Einfluglöcher. Der Kasten war aber leer. Am nächsten Baum hing ein kleinerer runder Meisenkasten.  Als  ich  diesen  öffnete war die Bewunderung der Schüler groß. Denn dort befand sich ein Hornissennest. Ein Schüler hatte es sogar gewusst. Als ich das Nest auf den Boden warf, wurde es natürlich genau untersucht. Um diese Zeit ist es nicht gefährlich, da das Volk nicht mehr lebt. Nur die Königinnen überwintern meist in Erdlöchern und gründen im nächsten Jahr ein neues Volk.
 
Zum nächsten Baum brauchte ich die Leiter gar nicht mehr tragen. Jeder wollte helfen und so folgte die Leiter wie von Geisterhand mir folgend. Am nächsten Baum hing ein Fledermauskasten. Anscheinend hat es ein schlanker Vogel geschafft einmal dort zu übernachten und den Kasten vollgeschissen. Sonst war nichts drin. Der letzte Nistkasten war ein selbst gefertigter aus Holz. In diesem hatte eine Kohlmeise gebrütet. Auf dem Moosnest lag noch eine junge, tote, aber bereits befiederte Kohlmeise. Beim Herunterbringen des Nestes entstand ein Gedränge. Jeder wollte es sehen. Da auch keine Scheu vorhanden war, Tierleichen anzufassen, wurden sie von uns ermahnt, das Tier nicht anzufassen.
 
Da dies der letzte Nistkasten war, wollte jetzt jeder auf die Leiter steigen, was ihnen nicht erlaubt wurde. Dennoch hatte es ein Schüler geschafft, drei Sprossen zu erklimmen. Stolz wartete er dann, während ich den Schüler auf der Leiter sicherte, dass unser Vorstand von ihm ein Bild machte. Erwin Mayer hatte die ganze Sache in Bildern festgehalten während Dominik den Zustand der Nistkästen in Schriftform festhielt.
 
Für die Schüler war diese Sache eine willkommene Abwechslung und vielleicht schärft es auch den Sinn für den Blick in die Natur. Auf jeden Fall war dieser Tag ein voller Erfolg und spätestens im nächsten Jahr werden die Schüler wieder beim Reinigen der Nistkästen dabei sein.

Text: Siegfried Meißner   /   Fotos: Erwin Mayer

zu den Bildern...