Eindrücke aus unserem Vereinsleben
29. Mai 2022: OWV-Jahresausflug zum Adlersberg
Dieses Jahr musste es schon der Doppeldeckerbus unseres Freundes Dieter Kreuzwieser sein um die 70 Teilnehmer an unserem Ausflug unter zu bringen. Zunächst ging die Fahrt nach Bach an der Donau wo wir das Baierweinmuseum und das kleinste Weinanbaugebet Bayerns besuchten. In zwei großen Gruppen wurden wir durch das Gelände geführt und erfuhren viel Interessantes zum Weinanbau in Bayern in früheren Jahrhunderten und der Gegenwart. Natürlich musste der Wein aus den Bacher Weinbergen auch verkostet werden. So mancher war über die gute Qualität des Oberpfälzer Tropfens überrascht.
Nach der Führung durch den Weinberg und der Weinprobe gab es eine ausgiebige Brotzeit am Bus. Zwei große Biertische wurden aufgebaut. Es gab Bauernseufzer, Wiener, Knacker, Schinken und manche Wurstspezialität mehr. Auch zahlreiche Käsesorten wurden angeboten. Emmentaler, Camembert, Brie, Harzer, Limburger und mehr. Frische Semmeln und Butter dazu und ein kühles Getränk aus dem Bus. Einwandfrei! Nach der Brotzeit fuhren wir gemeinsam nach Maria Ort wo sich die Gruppen trennten. Lorna führte eine Wandergruppe, die sich auf eine 10 km lange Strecke machten und Irmi führt die „Kurzwanderer“ auf 6 km zum Adlersberg. Vielen Dank den beiden. Alle, die nicht wandern wollten oder konnten, besuchten die Wallfahrtskirche Maria-Ort. Auch die römische Donaugaleere, die vor Jahren von Studenten der Uni Regensburg gebaut wurde, und hier am Zusammenfluss von Naab und Donau vor Anker ging.
Die Nichtwanderer fuhren dann gleich zum Adlersberg wo sie von unserem Freund Will Riedhammer Junior, dem Bräu der Brauerei Prössl mit einem frischen Palmator dem berühmten Doppelbock begrüßt wurden bevor sie zur Brauereiführung eingeladen wurden. Dem Bräu vom Adlersberg, unserm Freund Willi gebührt herzlicher Dank für die mehrfachen Führungen die er anbot. Unsere Gruppe war halt sehr groß und die Wanderer Trafen ich kleinen Gruppen nach und nach ein. Willi musste mehrmals führen. Alle Teilnehmer waren von den kurzweiligen und interessanten Führungen durch die hoch moderne Traditionsbrauerei begeistert in der Spitzenbiere hergestellt und abgefüllt werden. Unser Freund Willi Riedhammer Senior bot dann noch eine Führung durch die sehenswerte Klosterkapelle des ehemaligen Klosters an. Vielen Dank lieber Willi.
Nach Kultur und Wandersport kehrten wir alle gemeinsam in der gemütlichen Klosterstube zum Abendessen ein. Für alle, die gerne bayerische Küche genießen ein Erlebnis. Ob Schweinshaxn, Krustenbraten, Hendl oder Bratwürste, einfach gut! Passt prima zu Biergarten und Bierwirtschaft. Einen besonderen Höhepunkt unseres Jahresausfluges möchte ich noch hervorheben. Unser Freund Will Riedhammer hatte extra für unsern Ausflug die Oberpfälzer Musikgruppe „Die Selbergstricktn“ organisiert, die für uns bis in den Abend hinein aufspielten. Mehr als einmal sang der ganze Saal mit, wenn eine bekannte Weise erklang. Das eine oder andere Paar traute sich auch auf die Tanzfläche. Alles hat einmal ein Ende und so mussten wir uns bald auf den Nachhauseweg machen.
Vielen Dank den Musikanten und allen die uns geführt oder gefahren haben oder sonst wie am Gelingen unseres Ausfluges beteiligt waren. Toll war es! Wer nicht dabei war hat etwas versäumt. Der Wirt vom Adlersberg hat mir noch eine kleine Geschichte erzählt. Ein Teil von Roman Polanskis Tanz der Vampire, wer kennt den Kultfilm nicht, wurde auf dem Adlersberg gedreht. Dabei spielte auch der etwas unheimlich anmutende tiefe Felsenkeller, der jetzt wegen Einsturzgefahrvergittert ist eine Rolle. Der Wirt war damals noch ein kleiner Bub und riesig am Geschehen interessiert. Da die Schauspielerinnen und Schauspieler, vor allem in den Abendstunden einen sehr lockeren Umgang pflegten, sperrte seine Mutter den Wirtsbuben immer ein. Der Wirt hat mir erzählt, geholfen habe es nichts. Er stieg nachts aus dem Fenster und seilte sich ab um das Treiben zu beobachten. Der Wirt erwähnte noch mit einem Lächeln er hätte dabei viel für sein späteres Leben gelernt.
Übrigens, ein Ausflug zum Baierweinmuseum in Bach lohnt sich immer. Führungen können gebucht werden und ein Besuch auf dem Adlersberg kann auch jedem empfohlen werden. Der Biergarten bietet alles was ein Bayerischer Biergarten haben sollte.
Text: Erwin Mayer / Fotos: Irmgard Irrgang
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21. Mai 2022: Symposium der Wolpertinger
Wir konnten uns über den Besuch der Teilnehmer des Wolpertinger Symposiums in und um unseren Türmerhausgarten freuen. Unser Freund Josef Beer der Präsident der Wolpertinger hatte viel Prominenz aus Wirtschaft und Politik mitgebracht. Sogar eine königliche Hoheit, die bayerische Bierkönigin Frau Sahra Jäger, durften wir begrüßen. Auch unsere Freundin Frau Bundestagsabgeordnete Martina Engelhardt Kopf und unser Freund OB Andreas Feller waren unter den Gästen.
Wir bewirteten unsere Gäste mit frischem Fassbier, Kaffee und Kuchen sowie würzigen Bratwürsten und Steaks vom Grill. Die Fronberger Kirwamusikanten spielten in gewohnt perfekter Weise auf und unterhielten die Anwesenden mit echter, bayerischer Blasmusik.
Ein besonderer Höhepunkt war das Böllerschießen der Steinberger Böllerschützen die mit ihren eindruck-svollen Böllern ein Reihenschießen und ein Gruppenschießen boten.
Allen die geholfen haben dass unsere Gäste mit Speis und Trank versorgt wurden sagen wir herzlich vielen Dank. Vor allem die fleißigen Bedienungen und das Schankteam lief zur Höchstform auf.
Text: Erwin Mayer / Fotos: Jimmy Fotinos
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23. April 2022: Spende eines Tenorhorns
Unser Freund Günter Salomon besuchte uns am Türmerhaus. Günter kam nicht mit leeren Händen, brachte er uns doch ein Tenorhorn mit welches vor 100 Jahren im Sudetenland angefertigt worden war. Leider gelang es mir dem schmucken Teil nur ein paar klägliche Töne zu entlocken. Ich musste feststellen, dass es gar nicht so leicht ist so einem Horn einen anständigen Ton zu abzuringen. Neben einer Gitarre, einer Quetschen und einer Geige haben wir jetzt auch ein Blasinstrument im Haus. Alle Instrumente können gerne benutzt werden um für Unterhaltung zu sorgen. Das Tenorhorn wollen wir, ohne die Patina zu beschädigen, von einem Fachmann reinigen lassen. „Schau mer mal“ wann das Horn erstmals im Türmerhaus erklingt. Unserem Freund Günter Salomon sagen wir ganz herzlich vielen Dank für die edle Spende. Unser Freund Günter, der viel mit seinem Camper unterwegs ist, besucht uns hoffentlich bald wieder.
Text: Erwin Mayer / Foto: Waldemar Voit
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17. April 2022: Da steckt Schmackes dahinter….
Das Bild zeigt unsere beiden Glöckner bei ihrer sichtlich schweißtreibenden „Arbeit“. Waldemar Voit und Roland Schwarz sorgten im abgelaufenen Quartal dreimal für eindrucksvolle Glockentöne die vom Blasturm über Schwandorfer erschallten. Am 17. April (Zerstörung Schwandorfs 1945), 29. April (Geburtstag von K.M. Kunz 1812) und 1. Mai, Abschluss der Gebietsreform waren Anlass für das Läuten.
Am 3. Und 13. August 2022 wurde das Glöckel wieder angeschlagen.
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23. April 2022: Bierspende
Unser Freund Karlheinz Wittauer erfreut uns immer wieder einmal mit einer „Bierspende“. Die frischen Fässchen, meist Amberger Sudhang, werden gleich gezapft und der würzige Gestensaft mit seiner dezenten Fruchtnote erfreut die durstigen Kehlen. Es dauert meist nicht lange und das Fass ist leer. Lieber Karlheinz, vielen herzlichen Dank! Wir können nur sagen sehr gerne weiter so.
Text und Foto: Erwin Mayer
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10. April 2022: Wanderung zur Buchberg-Hütte
Unsere Wanderungzu führte uns zu einem neuen Ziel. Die Buchberghütte sollte es sein, und zumindest die lange Strecke führte auch über den namensgebenden Gipfel. Die Wetterprognose war unklar, aber der gute Kontakt unserer Wanderwartin zu Mama Natur sorgte dafür, dass es bis auf eine kleine Wolke mit leichter Blasenschwäche trocken blieb. Die 23 Teilnehmer durften mehrere schöne Aussichtspunkte genießen, den Buchberggeist finden und am Ende die wohlverdiente Brotzeit im Saal der Hütte genießen. Zur Hütte sei noch bemerkt, dass sie dem Heimat- und Volkstumsverein "Die Ehenbachtaler" gehört und sich hinter dem Haus eine Freilichtbühne befindet, auf der es regelmäßig Theatervorstellungen gibt. Auch das Buchbergfest ist seit Jahrzehnten etabliert und wird teilweise mit dem Eixlbergfest verglichen.
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