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Eindrücke aus unserem Vereinsleben

Wanderung am 16.06.2014 von Guteneck nach Nabburg

Bei herrlichem Wanderwetter machte sich eine Gruppe mit den Autos auf den Weg nach Guteneck. Direkt vom Parkplatz aus kamen wir zur Markierung des Karl-Krampol-Weges des OWV. Es ging an Wiesen vorbei leicht bergauf in den Wald. In Gespräche vertieft liefen wir auf dem Weg bis keine Markierung mehr da war. Wieder ein Stück zurück zur letzten Markierung - und weiter ging es durch den Wald. Bald ging es wieder bergab auf offene Flur. An der Abzweigung holten wir die „Irrläufer" zurück, die auf der alten Trasse geblieben waren. Am Waldrand entlang gehend sahen wir schon bald Eckendorf, das vor einigen Jahren als schönstes Dorf prämiert worden war. Neben einem Glockenturm und einem Dorfkreuz in der Ortsmitte war eine Erinnerungstafel angebracht. Auf dem Parkplatz wartete unsere Freundin Marga Schuierer-Boxler mit der Erfrischungsstation. Gut gestärkt führte uns der Weg am Waldrand entlang oberhalb von Höflarn. Als wir dann bergab wieder aus dem Wald kamen sahen wir in der Nähe schon Nabburg und vor uns lag eine Anzahl von Weihern – ein herrlicher Anblick! Enten in den Teichen und plötzlich neben uns grasende Schafe. Als wir auf die Straße kamen ignorierten wir die Markierung und gingen schnurstracks Richtung Nabburg. Nach Überquerung Von Autobahn, Naab und Bahnlinie stiegen wir der Markierung des Main-Donau-Weges folgend die Stufen zum Dechantturm hinauf und erreichten am oberen Marktplatz den Sterngarten der extra für uns geöffnet wurde. Der Nabburger Zweigvorstand Bernhard Wieczorek erwartete uns bereits und leistete uns Gesellschaft. Getränke und Brotzeiten, vor allem köstlicher Flammkuchen, wurden in geselliger Runde verzehrt. Es war gut, dass die meisten an warme Jacken gedacht hatten – es wurde dann doch ganz schön frisch. Wir stellten fest, daß es eine sehr schöne Wanderung war auf abwechslungsreicher Strecke mit herrlichen Ausblicken und sehr gut markiert bei idealem Wanderwetter.

Text Irmgard Irrgang

Bilder Irmgard Irrgang und Dominik Götz

Weitere Bilder sind eingestellt (09.07.14)

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Am 6. Juni besuchte die erste Jakobspilgergruppe unser Türmerhaus. Die Pilger besichtigten das Gebäude und machten kurz Rast . Das Türmerhaus wird gerade von uns saniert und in ein paar Jahren soll  darin eine Pilger- und Wanderstation entstehen. Bitte unterstützt unsere wichtige Arbeit. 

Wenn Sie uns mit einer kleinen Spende helfen möchten finden Sie die Kontodaten auf der Eingangsseite unserer Homepage.

Den untenstehenden Text dazu hat uns unser Freund Winfried Fimmers geschickt, er hat auch für die Bilder gesorgt.


Liebe Pilgerinnen, liebe Pilger,

ich begrüße Euch in der Pilger- und Wanderstation vom Oberpfälzer Waldverein Schwandorf.

Ihr seid die erste Pilgergruppe, die hier im "Türmerhaus" Rast macht.

Pilgern auf dem Jakobsweg ist nicht nur ein auf dem Weg in Richtung Santiago de Compostela sein, sondern auch ein Weg zu sich selber.

Wie ihr seht, ist hier noch Nichts fertig, aber man sieht auch, das Vieles freigelegt worden ist und so kann man sehen, wie dieses Gebäude im Laufe der Jahre gewachsen ist.

Auf dieser Seite sieht man die Stadtmauer, die in den Jahren 1459 bis 1462 erbaut wurde. Sie war nicht nur Schutz für die Menschen die innerhalb der Mauer lebten sondern auch Ausdruck des Bürgerstolzes.

Im Jahr 1833 wurde das Haus, im dem wir uns jetzt aufhalten, von der Mutter von Max Kunz, dem Komponisten des Bayernliedes "Gott, mit Dir, Du Land der Bayern" erricht.

Dieses dicke Mauerwerk erinnert an die Mauern, die wir um uns errichtet haben – Nichts zu sehr an uns ran lassen,

Da ein Fenster, das so klein ist, dass man nur hinaus schauen kann. Es kann nicht mal ein sechsjähriges Kind hindurch klettern - So war, wie man in der damaligen Baugenehmigung lesen kann, die Auflage für dieses Anwesen.

Wir gewähren Mitmenschen Einblicke in unser Innerstes, aber nicht zu viel, ja nicht zu viel von seinem Innersten preis geben.

Hier sieht man eine Türe, die wieder verschlossen wurde.

Wie oft haben wir Pläne gehabt, Türen gefunden, die dann dort verschlossen, nicht gangbar waren.

An mehreren Stellen kann man sehen, , dass das Türmerhaus ursprünglich kleiner war, später aufgestockt wurde.

So ist es doch – hoffe und wünsche ich – auch mit unserem Innersten, unserm Herzen.

Nicht sehen kann man, wie das Türmerhaus in ein paar Jahren aussehen wird – für den OWV noch ein weiter Weg. Hoffentlich eine Pilger- und Wanderstation, in der sich jeder wohl fühlen kann.

Das wünsche ich Euch auch, einen guten Weg und Vorankommen auf ein gutes Inneres.

Euer Pilgerbegleiter Winfried

 

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Jahreshauptversammlung Silberhütte

Jedes Jahr wird eine Jahreshauptversammlung für die 55 Zweigvereine durch den Hauptverein einberufen. Normalerweise findet dies bei einem Zweigverein statt. Diese Mal hatte sich kein Zweigverein für diese Aufgabe gemeldet, so dass der Hauptverein diese ausrichtete.

Als Ort wurde die Silberhütte gewählt, da diese im Besitz des Hauptvereines ist. Von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr tagten dort die Fachwarte für Vogelschutz, Wandern, Jugend, Geologie u. a. Das Gruppenbild zeigt die Vogelschutzwarte der Zweigvereine.

Nachmittags fand die Jahreshauptversammlung mit Ehrungen statt. Unter anderem wurde auch unser Wander- und Wegewart Karlheinz Bink geehrt. Auch unser Vorstand hielt dort eine Rede. Er lud nämlich die Zweigvereine zur Herbswanderung ein, die heuer bei uns in Schwandorf stattfindet.
Nach der Versammlung wurde die Zusammenkunft beendet und alle fuhren nach Hause.
Das ist aber nicht immer so. Wenn die Jahreshauptversammlung bei einem Zweigverein stattfindet, dauert das Fest mindestens 2 Tage.

Als unser Zweigverein die 79. Jahreshauptversammlung im Jahre 2008 ausrichtete, dauerte diese ebenfalls zwei Tage.
Das begann am Samstag um 09.00 Uhr mit den Tagungen der Fachwarte in verschiedenen Lokalen Kreuzberggaststätte: Wander und Wegewarte
Baier: Naturschutz, Vogelschutz, Arnika, Geologie
Schwefelquelle: EDV
Schmidt Bräu: Jugend, Kultur.
Um 14.00 Uhr war die Delegiertenkonferenz in der Oberpfalzhalle.
Um 16.30 Uhr kam die Wimpelgruppe aus Moosbach an. Moosbach war der Austragungsort vor uns und traditionsgemäß mußte der Wimpel des OWV-Hauptvereines zu Fuß zum aktuellen, bzw. nach Schwandorf getragen werden. Der Wimpel wird dann im Rathaus aufbewahrt bis er das Jahr darauf zum nächsten Austragungsort wieder zu Fuß getragen wird. Die Schwandorfer trugen den Wimpel in 3 Tagen in Begleitung einer Kutsche damals nach Georgenberg.
Im Schwandorfer Programm gings dann um 19.00 Uhr weiter mit einem Heimat- und Brauchtumabend in der Oberpfalzhalle. Die Mitwirkenden waren damals
die Stadtstreicher, die es ja leider nicht mehr gibt,
die Blechquetscher,
die Kardorfer Sänger,
die Jagdhornbläser St. Hubertus,
der Trachtenverein HTV Stamm und die
Schwandorfer Sonntagsdichter.
Moderiert wurde der Abend von unserem Mitglied Ferdinand Stümpfl.
Am Sonntag gings dann um 08.30 Uhr gleich weiter zum Festgottesdienst in der Jakobskirche mit der Wimpelweihe. Die Messe wurde mitgestaltet vom Schwandorfer Sängerbund.
Um 10.00 Uhr fand in der Oberpfalzhalle ein Festakt mit Ehrungen statt. Festredner war damals Prof. Zilch. Nachmittags fand noch die Abschlusswanderung vom Spitalgarten aus statt.
Nach der Wanderung saß man noch im Spitalgarten zusammen, der mit Festzeltgarnituren bestückt war und es allerhand Delikatessen und Getränke gab.

Ich wollte nur mal an diese gewaltige Aufgabe erinnern, die wir damals meistern mussten.

Text und Bilder: Siegfried Meißner

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Wanderung am Hirschberg am 18.05.2014

Am Sonntag den 18. Mai trafen wir uns wieder am Volksfestplatz. Es hatte Dauerregen. Ein Wetter für Hartgesottene. Aber in der Geschichte des Vereines ist nur eine Wanderung ausgefallen. So begaben wir uns nach Fuhrn um an der geführten Rundwanderung am Hirschberg teilzunehmen.

Wir trafen uns an der Hirschbergstube vorm überdachten Eingang. Dort wurden wir vom Wanderführer, Förster Alois Nissl begrüßt. Es waren 10 Teilnehmer. Herr Nissl erklärte, dass im Zuge der Forstreform die einzelnen Förster viel größere Gebiete zu betreuen haben und sie deshalb fast nur noch mit dem Fahrzeug unterwegs sind.
Weiterhin erläuterte er den Sinn mit den Arbeiten des Harvesters. Die Ballonreifen des Fahrzeuges verhindert eine unnötige Verdichtung des Waldbodens. Äste die in die Rückegassen gelegt werden, verringert nochmal den Bodendruck. Ein normaler Traktor würde wesentlich mehr Bodendruck ausüben. Die Gassen schauen nach der Bearbeitung zwar wild aus und lassen das Befahren mit normalen Traktoren nicht zu, aber es wird ja nur noch mit diesen Spezialfahrzeugen gearbeitet.
Das dort liegengebliebene Material ist für die Insektenvielfalt und der Humusbildung wichtig. Früher hatte man das Streu aus den Wald geholt und für die Einstreu des Stalles verwendet, weil das Stroh viel zu wertvoll war. Der Wald sah fürs Auge sauber aus. Das sieht der Naturhaushalt anders. Es konnte sich kein zusätzlicher Humus mehr bilden und der Boden verarmte, was zur Folge hatte, dass die Bäume nur langsam wuchsen.
In der heutigen Zeit wachsen die Bäume wieder viel schneller.
Dies alles und noch viel mehr erzählte der Förster, bevor wir Richtung Hirschberg gingen.

Bei jedem Halt zeigte uns Alois Nissl Pflanzen und gab Erklärungen dazu.
Zum Beispiel, dass der Faulbaum, der bei uns häufig als Gestäuch wächst gut für den Darm ist.
Die Kiefer nicht einheimisch ist und als Tagebauholz verwendet wurde, da das Holz mit seinen langen Fasern nicht auf einmal bricht sondern sehr biegsam ist und sich vorm Bruch bemerkbar macht. Die Eigenschaft des Gipfels, der sich fächert fällt regelmäßig dem Schneebruch zum Opfer.
Die Douglasie in unserem Wald im Kommen ist, da dieser Baum noch schneller als die Fichte wächst und das Holz sehr vielseitig ist.
Die Nadeln am Boden Licht brauchen, um zu Humus zu werden.
Das der Wald, den wir kennen von Menschenhand geschaffen ist. Ein Urwald würde bei uns größtenteils aus Buchen bestehen.
Und es gab noch viel mehr Informationen über Grasarten und und und.
Sein Fachwissen über die Natur, Landwirtschaft und Waldbewirtschaftung war bemerkenswert.

Wir gingen bei anhaltenden Regen über Felsen. Schauten in beeindruckende Schluchten und bekamen zur Erläuterung, dass wir den sogenannten Pfahl entlanggingen, der vor ca. 300 Millionen Jahre entstand und aus Quarzgestein besteht. Leider reicht mein Gedächtnis nicht, um alle Themen des Vortrages anzusprechen. Es würde auch den Text zur Wanderung sprengen.

Am Schluß kehrten wir in der Hirschbergstube ein. In der „Hutschastubn“ wars dann so richtig gemütlich bei einer guten Brotzeit und süffigen biologisch gebrauten Lammsbräubier. Wir waren uns am Schluss einig, dass wir bei einer so exzellenten Führung die Wanderung mit dem Förster Alois Nissl wiederholen. Auch wenns wieder regnen sollte. Der erfahrene Forstführer sagte auch zu.


Bilder: Siegfried Meißner, Irmgard Irrgang
Text: Siegfried Meißner

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Türmerhaus im Mai 2014

Bild 1 -  5 zeigt die Besichtigung des Türmerhauses durch das Denkmalschutzamt und der Stadt Schwandorf am 07.05.14.

Bild 6 - 10 dokumentiert den Arbeitseinsatz am Türmerhaus am 10.05.14.

Bild 11 - 20 konnte die Baustelle Türmerhaus am 11.05.14 von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Vorstamd Erwin Mayer machte sich die Mühe, jeder einzelnen Gruppe über das Türmerhaus, seine Geschichte sowie unser Vorhaben damit zu informieren.

Den Arbeitseinsatz am 17.05.14 wird durch die Bilder 21 - 36 dokumentiert.

Bilder gefertigt von Irmgard Irrgang.

 

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Neulich beim Artur


Fotos vom Stammtisch am 09.05.2014 im Cafe Falier von Irmgard Irrgang und Siegfried Meißner

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