Eindrücke aus unserem Vereinsleben
14.11.2015: OWV-Sitzweil im Gasthaus Beer in Naabeck
Bereits zum 13. Mal lud der OWV Schwandorf seine Mitglieder mit Familien und alle Freunde der Volksmusik zur Sitzweil in den Saal des Gasthofes Beer in Naabeck ein. Der Eintritt war wie immer frei, gegebene Spenden kommen der Renovierung des Türmerhauses zu Gute. Im Saal herrschte mit gut 170 Gästen „Full House“. Die Wirtin – unsere Vereinsfreundin Gunda Greiner – mit ihrem fleißigen Team tischte allerlei Speisen und frische Getränke auf. Zur Unterhaltung spielten „Bayrisch Böhmisch Blech“ unter derLeitung von Mario Mändl, die „Bierfilzl-Muse“ (Ehepaar Grauvogel aus Leonberg) und das Duo Mario Schicker / Andreas Schuster zünftig und schneidig auf. Zur musikalischen Unterhaltung kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.
Zudem wurden Preise (Deuter-Wanderrucksack, 2 Martinii-Outdoormesser, – vom Outdoor-Laden Stöckl gespendet) sowie ein Fernglas und eine Wetterstation – beides vom Verein gekauft – für fleißige Mitgliederwerbung verlost. Bei unserem Freund Gerhard Stöckl bedanken wir uns ganz herzlich.
Offene Baustelle Türmerhaus am 11. Okt.2015
Am Sonntag, den 11. Oktober war die Türmerhausbaustelle in diesem Jahr letztmalig für Besucher geöffnet. Rund 40 Gäste nahmen an den kleinen Führungen teil, die Roland Schwarz und Erwin Mayer durch das Gebäude veranstalteten. Irmgard Irrgang bewirtete unsere Gäste mit Kaffee, Kuchen und frischen Krapfen. Besonders gefreut hat uns der Besuch einer Familie aus Spanien.Trotz der Sprachbarriere konnten Erfahrungen über den Jakobsweg in Spanien und dem Jakobsweg vor unserer Haustüre ausgetauscht werden. Auch ein Ehepaar aus Hamburg, das von Prag kommenden auf unserem Jakobsweg unterwegs war konnten wir begrüßen. Die Markierungen auf der vom OWV gepflegten Strecke zwischen Tillyschanz und Ensdorf wurden sehr gelobt.
Hoffentlich bekommen wir auch weiterhin Unterstützung bei der Sanierung des Türmerhauses damit wir bald fertig werden. Auf der Baustelle wird es jetzt schon etwas zu kalt.
Allen OWV Freunden die am Sonntag den Weg in unser Türmerhaus gefunden und mitgeholfen haben unsere Gäste zu betreuen sagen wir herzlichen Dank.
Das Wetter meinte es heuer nicht so gut mit unserem Jahresausflug. Als wir am Kaminkehrer-Zentrum in Mühlbach ankamen hat es leicht geregnet. Kaminkehrer-Obermeister Peter Wilhelm erklärte einiges zum Entstehen und der Entwicklung dieses Zentrums und den Beruf des Kaminkehrers heute. Den anschließend besuchten Waldlehrpfad fand ich höchst interessant, ebenso die Darstellung, was aus Holz alles entstehen kann. Im Gebäude konnten wir das Museum mit den alten Öfen besichtigen. Das rief Erinnerungen an alte Zeiten hervor. Mit einem kleinen Kaminkehrer beschenkt gingen wir in die Kantine und verspeisten Ente vom Grill. Köstlich! Für die engagierte und kurzweilige Führung bedanken wir uns ganz herzlich.In Dietfurt angekommen entschloss sich die Hälfte der Gruppe zur Wanderung. In der Hoffnung, daß der mittlerweile strömende Regen bald nachläßt führte uns Roland Schwarz am Franziskanerkloster vorbei hinaus aus Dietfurt. Im Tal der Weißen Laaber gingen wir an Buchenwäldern vorbei. An einem Schwall überquerten wir etwas oberhalb den Bach und wanderten auf dem Ochsensteig durch den Wald bergauf. Auf dem Bergrücken entlang erreichten wir den Aussichtspunkt am Kreuzberg. Die Sonne kam raus und wir stellten uns zum Gruppenfoto. Über die Kreuzweg-Stufen gingen wir zurück nach Dietfurt und kehrten im historischen Gasthof Stirzer ein.Aufgrund des Wetters waren wir schneller als erwartet angekommen.
Die Gruppe, die mit Franz Hanke die Schleuse besichtigte, war auch kurz vorher eingetroffen. Sie waren alle begeistert von der kompetenten Führung durch die Schleusenwärter. Beindruckt haben vor allem auch die technischen Möglichkeiten. Von Dietfurt aus werden mehrere Schleusen quasi per „Fernbedienung“ gesteuert. Die Besucher konnten auf dem Bildschirm eine Schleusung in Kehlheim mitverfolgen. Da in Dietfurt während unseres Aufenthalts an der Schleuse kein Schiff erwartet wurde führten die Schleusenwärter extra für den OWV eine Leerschleusung durch.
Beim Stirzer trockneten wir am alten Holzofen einen Teil unserer nassen Kleidung. Das empfand ich als besonders angenehm, da ich nass war bis auf die Haut. Das gute Essen und der Austausch der Erlebnisse versöhnten mich wieder mit der Welt.
Am 30. September 2015 konnte das 500. Mitglied im OWV Schwandorf begrüßt werden. Josef Karl warb den Naabecker Michael Lell für den Verein. Zusammen mit Irmgard Irrgang überreichte er einen Jahresband „Oberpfälzer Heimat“ 2015 und eine Wanderkarte der Region als Willkommensgruß.keine weiteren Bilder vorhanden
Einweihung "Oberpfälzer Seenweg"
Am 1. Oktober 2015 wurde der „Oberpfälzer Seenweg“, ein Projekt des Zweck-verbandes Oberpfälzer Seenland, im Beisein von kirchlichen und politischen Amtsträgern eingeweiht. Auf Einladung nahm auch der OWV Schwandorf mit Erwin Mayer, Winfried Fimmers und Irmgard Irrgang an der Veranstaltung teil.
Im „Seerano“ begrüßte der Wackersdorfer Bürgermeister Falter die geladenen Gäste. Nach Ansprachen verschiedener Politiker erläuterte Herr Häring vom Opf. Seenland den 70 km langen neuen Wanderweg. Er bedankte sich auch beim OWV für die geleistete Arbeit.
Nach der Segnung durch den katholischen und den evangelischen Pfarrer wurde am „Seenweg“ symbolisch das weiß-blaue Band durchschnitten und somit der Weg offiziell freigegeben.
Zum Abschluß konnten die Gäste beim Imbiss noch fachsimpeln.
Der Qualitätswanderweg verbindet den Jurasteig über den Erzweg mit dem Goldsteig und bietet Wandervergnügen pur. Drei Möglichkeiten – so Herr Pfarrer Christian Melzl aus Wackersdorf - sollte dieser Weg dem Wanderer erschließen:
- die Begegnung mit sich selber,
- die Begegnung mit den Mitmenschen und
- die Begegnung mit der Schöpfung und dem Schöpfer, der hinter Allem steht.
Von den 70 Kilometern hat der Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Schwandorf, die Patenschaft zwischen Irlbach und Büchlberg übernommen, da die Strecke z.T. auf Jakobsweg und Panoramaweg verläuft.
Bereits zum zweiten Mal fand am Samstag, den 19.09.2015 das Kartoffelfeuer der OWV Schwammerlinge statt. Wie im vergangenen Jahr traf man sich auch heuer am Feld von Bauer „Muck“ in Ettmannsdorf.Mit insgesamt 24 Kindern, die gemeinsam mit ihren Eltern zum Kartoffelfeuer kamen, war dies die bisher größte Veranstaltung der Kindergruppe, worüber wir uns sehr freuen.
Die Schwammerlinge durften zunächst die Kartoffel selbst graben und anschließend im Feuer braten lassen. Neben dem gemeinsamen Essen der Kartoffeln war vor allem der Bulldog des Gastgebers ein Highlight für die Kinder!
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Bauer Muck und wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr, da wir die Veranstaltung auf jeden Fall wiederholen werden.
Text: Alesandra Graf
Fotos:Lydia Graf
Florian Böhm

