Eindrücke aus unserem Vereinsleben
Neulich beim Stammtisch in der Brauereiwirtschaft (17.06.2016)
Das Wetter ließ es zu, dass wir im vollbesetzten Biergarten der Brauereiwirtschaft unseren Stammtisch abhalten konnten.
Der Vater von unserem Vorstand, Helmut Mayer, ist mit seinen 92 Jahren fast immer dabei. In diesem Bild sieht man nur im Vordergrund seine Pfeife, die ihm noch genauso schmeckt, wie das Bier. Auch mit seiner geistigen Aktivität steckt er noch so manchen in die Tasche. Kein Wunder. Er hatte in Schwandorf als Standesbeamter einige Ehen geschlossen und später war er in der Verwaltung beim Ausbau Ost beteiligt.
Man hört ihm gerne zu, wenn er von seiner Erlebnissen, wie z.B. auch von der russischen Gefangenschaft, erzählt.
Die vier Bilder zeigen nur den Stammtisch des Oberpfälzer Waldvereines. Daneben saßen mindestens genaus so viel Personen vom BikerClub Fronberg. Es war ein zünftiger Abend, wo man wie immer gut bewirtet wurde.
Text und Fotos: Siegfried Meißner
28./29.05.2016: Jahreshauptversammlung des
OWV-Hauptvereins in Floß
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des OWV-Hauptvereines standen einerseits das 100-jährige Jubiläum des Hauptvereins selbst und das 90-jährige Gründungsfest des OWV-Zweigvereines Floß im Mittelpunkt. Am 24. September 2016 findet in Weiden eine Festversammlung aus Anlass des 100-jährigen Gründungsfests statt. Gesucht werden hierfür alte Fotos aus dem früheren Vereinsleben des Hauptvereins.
Am Samstag, 28. Mai 2016 kamen zuerst die Fachwarte zu ihren Tagungen zusammen. Unser OWV-Zweigverein war bei der Tagung der Vogel- und Fledermausschutzwarte mit Sigfried Meißner und an der Wander- und wegewartetagung nahmen Franziska Karl, Winfried Fimmers und Josef Karl teil. Am Nachmittag zählte man ca. 45 Vertreter aus den Zweigvereinen, die zur Delegiertenversammlung kamen. Von uns kamen noch Jimmy Fotinos und Daniel Schuster dazu.Hauptpunkte der Delegiertenversammlung waren der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Armin Meßner und des Hauptschatzmeisters Günter Merkl. Vorsitzender Armin Merkl sprach die auffälligen Probleme der Zweigvereine rund um Weiden, dem Ursprungsgebiet des OWV an. Er sprach von Auflösungstendenzen einiger Vereine. Probleme bereitet nach seinen Worten – immer noch – die Silberhütte. Hierbei erhielt er viele Ideen aus den Reihen der Delegierten, wie die Silberhütte gerettet werden könnte. Armin Meßner konnte aber von vielen Aktivitäten der Zweigvereine berichten und fasst zusammen: Mehr als 2600 Nistkästen und 450 Fledermauskästen werden OWV-weit unterhalten. 2015 bot der Hauptverein 414 Wanderungen an, die knapp 6000 Teilnehmer lockten. Im Steinwald wird an einem neuen Wanderwegleitsystem gearbeitet. Der Nurtschweg wurde mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Positiv sieht er, dass sich in einzelnen Zweigvereinen Familiengruppen gegründet haben. Obwohl der Hauptvorsitzende sehr darum rang, wollte kein OWV-Zweigverein die Austragung der 88. Hauptversammlung 2017 übernehmen. Dagegen meldete sich der OWV Leuchtenberg für die Durchführung der Herbstwanderung 2017 bereit.
Hauptschatzmeister Günter Merkl erläuterte die einzelnen Posten sowie Einnahmen und Ausgaben. Die Kasse hat nach seinen Worten einen gewissen Verlust zu verzeichnen. Die Kassenprüfer bescheinigten die Richtigkeit und eine ordentliche Buchführung.
Am Sonntag, 29. Mai 2016 nahmen Winfried Fimmers, Franziska Karl und Josef Karl am Festgottesdienst in der evangelischen Kirche St. Johannes Baptist in Floß teil. Anschließend traf man sich zur Festversammlung. Hier kamen Erwin Mayer und Siegfried Meißner dazu. Siegfried Meißner wurde für sein Engagement im OWV geehrt. Die Leiterin des Amtes für Kultur, Geschichte und Tourismus der Stadt Weiden, Petra Vorsatz, hielt den Festvortrag, wobei sie auf viele geschichtliche Daten und Besonderheiten des Hauptvereins einging. In den anschließenden Grußworten der Ehrengäste wurden unisono der demographische und gesellschaftliche Wandel und ein immer größer werdender Bürokratismus in der OWV-Arbeit angesprochen. Der OWV wurde aber auch für seine heimat- und naturkundliche Arbeit gelobt.
Text: Josef Karl
Fotos: Siegfried Meißner und Josef Karl
22.05.2016: Rundwanderung bei Freudenberg
Bei schönstem Wetter trafen sich drei Wanderer um gemeinsam vom Parkplatz des Jugendzentrums in Schwandorf nach Freudenberg zu fahren. Dort angekommen machten wir zuerst noch einen kleinen Stopp beim Pfarramt um den Schlüssel für die Wallfahrtskirche am Johannisberg zu holen. Anschließend ging es dann prompt weiter zu unserem Start- und Endpunkt für die heutige Wanderung, der Schmie-Alm, wo wir das Auto abstellten. Nach einer kurzen Begrüßung der Wirtsleute folgten wir zuerst einem Feldweg unterhalb der Alm, bis wir den Wald erreichten. Von hier aus hatten wir auch einen schönen Blick auf die hauseigenen Schafe, die am Hang genüsslich grasten. Anschließend folgten wir einen flachen Waldweg, wo wir auch an einer Art Schutzhaus für Wanderer vorbeikamen. Etwas entfernt davon, wieder auf der Straße, grasten Kühe auf einer Weide. Der darauffolgende Anstieg stellte für uns erprobte Wanderer kein Problem dar. Nach ein paar Wendungen erreichten wir auch schon den Waldausgang und gingen einen Feldweg weiter, der uns nach Ellersdorf führte. Dort ging es dann an einem ehemaligen Löschweiher vorbei, ehe wir kurz vor einem Feldweg noch einen älteren Mann begegneten, der uns einen schönen Tag bei diesem herrlichen Wanderwetter wünschte. Diesen Pfad folgten wir, vorbei an einen etwas abseits gelegenen Bauernhof, entlang dem Dorfweiher, ehe wir wieder einen Waldweg erreichten. Ab hier begann ein längerer Abschnitt durch den Wald, bis wir unseren ersten Gipfel (am Friedrichsberg) erreichten. Hier machten wir unsere erste, größere Pause, zumal noch viel Zeit war, da die Schmie-Alm erst um 15.00 Uhr öffnete. Gestärkt ging es dann auch weiter, vorbei u. a. an der Finsterquelle bis zum zweiten Gipfel (am Johannisberg), wo ich die Zeit nutzte, um von Lorna und Joachim am Gipfelkreuz noch ein Foto zu machen, ehe wir noch ein bisschen verweilten. Danach ging es noch ein Stück durch den Wald, bis wir durch die Bäume schon die Umrisse der Kirchenmauer erkennen konnten. Oberhalb der Kirche auf einen kleinen Hügel trafen wir zwei Radfahrer, die dort wohl eine kleine Verschnaufpause einlegten, schließlich ist der Weg sehr steil gewesen, wie sich bei unseren Abstieg später herausstellte. Jetzt wurde die Kirche besichtigt. Es war echt ein grandioser Anblick... vor allem die schönen Bilder, die an der Empore an der Rückseite in der Kirche angebracht waren, auf der auch die Orgel stand. Es folgte der Abstieg entlang des Kreuzweges und schon bald erreichten wir, etwas hungrig, die Schmie-Alm, wo wir den perfekten Wandertag mit Kuchen und Brotzeitteller ausklingen ließen. Einzig den Schlüssel für die Wallfahrtskirche mussten wir vor der Heimfahrt noch abgeben.
Text: Dominik Götz
Fotos: Lorna Simone Baier
14.05.2016: Wiedereröffnung des Pfaffensteiges
am Tag des Wanderns
Die stattlich Anzahl von ca. 100 Wanderern bzw. heimatkundlich Interessierten – unter ihnen auch Oberbürgermeister Andreas Feller – traf sich in der Kronstettener Kirche um bei der Wiedereröffnung des Pfaffensteiges dabei zu sein. Der Oberpfälzer Waldverein Schwandorf und das Tourismusbüro der Stadt Schwandorf hatten dazu eingeladen. Vor Beginn der geführten Wanderung informierte der Heimatkundler Toni Jäger über den lange Zeit verschollenen Weg. Über zwei Jahre hatte Toni Jäger den alten Steig erforscht und ihn von der Kronstettener Kirche aus bis zur Schloßkapelle in Fronberg ausgearbeitet und angelegt. Zahlreiche Quellen mussten herangezogen werden um den Pfaffensteig nachvollziehen zu können.
Winfried Fimmers von der Kath. Erwachsenen-Bildung Kreis Schwandorf gab in der Kirche noch bekannt, dass am Sonntag, 19.06.2016 die Veranstaltung „Kirche und Wirtshaus“ stattfindet. Treffpunkt hierbei ist um 14.30 Uhr bei der Kronstettener Kirche.
OWV-Vorsitzender Erwin Mayer lud sodann zur Wanderung auf dem Pfaffensteig, der von unserem Zweigverein in den vergangenen Wochen neu ausgeschildert wurde, ein. Viele Jahrhunderte wurde dieser Weg, – wie Toni Jäger berichtete – nicht nur vom Pfarrer, sondern von unzählig vielen Menschen begangen. Die Wanderer kamen am Pfaffensteig auch am „13. Stein“ vorbei, der gut 400 Jahre überlebt hat und vermutlich im Original erhalten blieb. Bald wurde Prissath erreicht und durch die Straßen Fronbergs gings zur Schloßkapelle in Fronberg. Dort trug Erwin Mayer den vielen Wanderern Wissenswertes über die Schloßkapelle vor. Die Wanderer kamen zum Abschluss noch in der Brauereiwirtschaft zur gemeinsamen Brotzeit zusammen.
Text: Josef Karl
Fotos: Siegfried Meißner und Josef Karl
Zu dieser schönen naturkundlichen Wanderung starteten die 21 TeilnehmerInnen trotz kaltem, aber idealem Wanderwetter, vom Schwandorfer Volksfestplatz aus in die Region der Gemeinde Birgland. Im kleinen Ort Wurmrausch wurden die Autos abgestellt und unter der Leitung unseres Wanderführers Roland Schwarz gings dem ca. 7 km langen Wanderweg entlang. Die Wanderung verlief bergauf und bergab. Der namensgebende Frauenschuh für unseren Ausflug zeigte aber noch nicht seine schönen Blüten, sondern nur das grüne Blattwerk, das von Küchenschellen umwuchert war. Bei fast meditativem Schritt bestaunten die Wanderer die mächtigen Kalksteinformationen, darunter den hochaufragenden Türkenfelsen. Beim Abstieg erblickten sie auf stolzer Anhöhe die Ruine der Burg Lichtenegg. Nach dem Weiler Ammerried durchstreiften wir beim letzten Wanderkilometer abwechselnd Wald, Wiesen und einen in Reih und Glied angelegten Hain mit Pappeln, die zu Hackschnitzeln verarbeitet werden. So gelangten wir auf diesem wunderbaren Rundweg zu unseren Pkw’s zurück und fuhren sodann ins nahe gelegene Dorf Fürnried zur Einkehr im gemütlichen Gasthof „Zum Stern“.
Text: Josef Karl
Fotos: Siegfried Meißner
17.04.2016: Glockenläuten und offene Baustelle Türmerhaus
Anlässlich der Bombardierung Schwandorfs am 17. April 1945 wurde um 14.00 Uhr die Blasturmglocke geläutet von Stefan Maier. Anschließend konnten die Gäste im Türmerhaus a Stamperl Türmertrunk genießen und die Baustelle besichtigen, die bis 17.00 Uhr geöffnet war. Der Andrang war groß, die ersten Gäste kamen schon kurz nach 13.00 Uhr, als wir noch beim Saubermachen und Herrichten waren. Und der Besucherstrom riss nicht mehr ab. Etwa 80 Besucher zeigten großes Interesse an dem Projekt. Teilweise war es so eng, dass der Eintrag ins Gästebuch nur sporadisch erfolgte. Nur mit Unterstützung der OWV-Mitglieder Roland Schwarz, Max Prechtl, Stefan Maier, Franziska und Josef Karl konnten Erwin und ich den Andrang bewältigen. Für den OWV war es ein erfolgreicher Nachmittag.
Text: Irmgard Irrgang
Fotos: Irmgard Irrgang
Mathias Maier

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