Eindrücke aus unserem Vereinsleben
14.08.2016: Schön war's beim Türmerhausfest
Wer dabei war wird es bestätigen. Das war spitze! Schon vor dem offiziellen Beginn um 11.00 Uhr kamen die Besucher um beim Weißwurstfrühstück dabei zu sein und bis nach 20.00 Uhr riss der Besucherstrom nie ab. Die Grünfläche vor dem Türmerhaus verwandelte sich in einen Festplatz und OWV´ler und viele weitere Gäste feierten gemeinsam bei weißblauem Himmel.
Zum Weißwurstfrühstück unterhielten uns Mario Schicker und Andi Schuster mit zünftigen bayrischen Weisen. Danach spielten Mario Mändl,Bernhard Schuierer und Willi Freisleben mit flotter boarisch-böhmischer Musi auf. Mario Schicker und Andi Schuster liesen es sich nicht nehmen die Kapelle bis zum späten Nachmittag zu vergrößern und blieben einfach da. Ein Zeichen, daß es allen Spaß gemacht hat. Ab 16.00 Uhr unterhielten uns Sven Hanke, Robert Bernhard, Uli Vogl und Georg Baringer mit Musik der 60iger bis 70-iger Jahre. Simon und Garfunkel , Ambross, und eigene Songs erklangen zur Freude der Gäste, die immer wieder mit einstimmten und die bekannten Texte mitsangen oder rythmisch zur Musik klatschten.
Viel zu schnell gingen die Stunden vorbei und wir mussten Zapfenstreich machen. Unseren Gästen gefiel es so gut bei unserem Fest, dass wir den ganz hartnäckigen förmlich die Bierbank unterm Hintern wegziehen mussten.
Ach ja, alle Musiker haben auf ihre Gage verzichtet um unser Türmerhausprojekt zu unterstützen. Im Strohhut gesammelte Spenden wurden unserer Kassiererin übergeben. Um kurz vor 21.00 Uhr war dann wirklich das Ende gekommen, die letzte Bratwurst- und Steaksemmel , Kässemmel TürmerArt ,das letzte Kuchen- oder Tortenstück waren verkauft und auch die Bierfässer waren leer. Viele OWV`ler packten dann noch an und der Festplatz war bald abgeräumt, die Biergarnituren und Zelte verstaut.
Allen Freundinnen und Freunden, die geholfen haben, dass unser Türmerhausfest so gut über die Bühne ging, sei herzlich Danke gesagt. Viele waren den ganzen Tag im Einsatz um den Laden am Laufen zu halten. Echt super was da geleistet wurde, egal an welcher Stelle! Besonders bedanke ich mich noch bei all unseren Musikern für die vielfältige, abwechslungsreiche Musik. Ohne Gage, aber alle waren mit viel Spaß dabei. Echt super!
Text: Erwin Mayer
Fotos:Lorna Simone Baier
Irmgard Irrgang:
30.07.2016: Weiherfest an Sigi's gepachteten Weihern
Bestes Wetter zum OWV Sommerfest an Sigis Weihern am Samstag, den 30. Juli 2016. Glück gehabt mit dem Wetter, das können wir wirklich sagen. Noch am Tag zuvor waren die Sorgen das Wetter betreffend groß, aber schon am Samstagvormittag kam die Sonne durch und blieb den ganzen Tag. Ein besonderer Programmpunkt war dieses Jahr der Besuch unserer Schwammerlinge. Unter Leitung von Vogelschutzwart Siegfried Meißner und Jugendwartin Alexandra Graf erkundete eine Gruppe unserer Schwammerlinge die Weiher und ihr Umfeld. Viel gab es da zu entdecken. Sigi hatte Schaubecken und lebendiges Anschauungsmaterial vorbereitet. Mehr dazu im Bericht von Alexandra.
Um 16.00 Uhr war der Festplatz gut gefüllt und die zahlreichen Besucher ließen sich das süffige Fassbier vom Kneitinger, die frisch geräucherten, gespendeten Forellen von Albert Dirnberger und die Grillsteaks und Bratwürste, die Mario Richter und Franz Hanke zubereiteten schmecken. Die tollen Kuchen und Torten von vielen fleißigen Kuchenbäckerinnen fanden guten Absatz. Auch Rolands Käsestand war gut besucht. Übrigens: Roland spendet Jahr für Jahr die Schmankerln, die er für uns zubereitet. Die gespendeten Salate rundeten das Essensangebot ab.
Besonders gefreut hat uns der Besuch unserer Amberger Freunde, die mit einer sehr großen Truppe zu unserem Fest kamen. Auch unsere treuesten Freunde, der OWV Pfreimd war wieder mit einer ganzen Mannschaft zu Besuch bei uns. Wir revanchieren uns sehr gerne dafür und besuchen das Eixlbergfest am Sonntag, den 4. September 2016. Versprochen!
Allen, die geholfen haben , dass unser Weiherfest wieder ein voller Erfolg wurde sei herzlich gedankt. Vor allem dem Aufbau- und Abbauteam, dem Thekenteam sowie dem Küchenteam sei hier besonders gedankt. Unserem Freund Sigi Meißner danken wir für die gute Vorbereitung des Festplatzes. Im Herbst werden alle Helfer wieder zu unserem schon Tradition gewordenen Helferfest eingeladen.
Text: Erwin Mayer
Fotos: Siegfried Meißner Bild 1 bis 13
Annette Großer Bild 14 bis 31
30.07.2016: Weiher- und Naturführung beim
Weiherfest für die Schwammerlinge
Beim diesjährigen Weiherfest war zum ersten Mal auch explizit etwas für die Schwammerlinge geboten. Sigi hat dafür eine Weiher-führung vorbereitet und zeigte den Kids, was alles im und um den Weiher lebt. Die Schwammerlinge waren sehr interessiert – die Führung war aber auch für die Erwachsenen sehr interessant!
Dabei gab es beispielsweise eine Schlangenhaut zu entdecken. Außerdem entdeckte ein Schwammerling zufällig eine Maulwurfsgrille.
Im Anschluss wurde noch gemeinsam Brotzeit gemacht und die Kids konnten sich an Sigi's Weihern noch etwas austoben.
Wir danken Sigi ganz herzlich für die Weiherführung! Es hat allen Kindern und auch Erwachsenen viel Spaß gemacht!
Text: Alexandra Graf
24.07.2016: Europäisch – oberpfälzer Besuch im Türmerhaus
Europaabgeordneter Albert Deß aus Neumarkt besuchte mit der Oberpfalz-Motorradtour am Sonntag, 24. Juli 2016 mit vielen MotorradfreundInnen aus allen Ecken der Oberpfalz unsere Stadt Schwandorf. Unser Vereinsfreund Oberbürgermeister Andreas Feller engagierte den OWV Schwandorf zur Bewirtung im Türmerhaus und zur Führung auf den Blasturm – und wir sagten zu.
Am Sonntagvormittag war es soweit: 40 Biker kamen zum Türmerhaus. Erwin Mayer stieg mit ihnen zum Blasturm hinauf und erläuterte die alle relevanten Punkte zum Blasturm. Auch die Glocke wurde kurz geläutet. Im Anschluss daran wurden alle Gäste im und vorm Türmerhaus vom OWV-Team mit Weißwürsten und Brezen vorsorgt. Auch Kaffee, Wasser und Bier gab’s. Den MotorradfahrerInnen schmeckte es und sie waren von den Ausführungen durch Erwin Mayer und Roland Schwarz sehr angetan. MdEP Albert Deß und Oberbürgermeister Andreas Feller bedankten sich für die Turmführung und Bewirtung, inkl. Infos zum Türmerhaus. Es gab auch Spenden.
Erwin Mayer bedankte sich beim Team, das die Bewirtung der MotorradfahrerInnen übernommen hat: Irmgard Irrgang, Petra und Roland Schwarz, Franziska und Josef Karl und Markus Kroneder.
Text und Fotos: Josef Karl
17.07.2016: Wanderung von Irrenlohe nach Wolfring
Trotz einer doch eher schlechten Wettervorhersage nahmen an dieser Wanderung etwa 18 Personen teil. Ein kleiner Teil wartete bereits in der Nähe vom Startpunkt. Eine kleine Änderung gab es noch von unseren heutigen Wanderführer, Josef Karl, zu verkünden, bevor wir uns auf nach Irrenlohe machten. Die Besichtigung des Rathauses wurde von unseren Freund und Bürgermeister der Gemeinde Fensterbach, Christian Ziegler, abgesagt und als Treffpunkt gleich das Schloß festgelegt.
Ein Bild vom Rathaus hab ich dann aber doch noch gemacht. Zuerst ging es durch die Ortschaft Irrenlohe und über den Fensterbach, ehe wir die Hauptstraße in Richtung Schwarzenfeld überquerten. Unser Weg führte uns vorbei an einigen Weihern, durch ein Waldstück, über Wiesen und Feldwegen bis hin zur Ortschaft Wohlfest. Dort ereilte uns ein kurzer Regenschauer, der zum Glück aber nur etwa fünf Minuten andauerte. Einige stellten sich bei einer Kapelle unter um nicht nass zu werden. Dann ließen wir Wohlfest hinter uns, folgten einer kleinen Teerstraße, ehe wir nach links in einen kleinen Feldweg einbogen. Nach einiger Zeit erreichten wir dann die Kläranlage der Gemeinde Fensterbach. Dort erwartete uns Erwin, um uns mit Schnäpsen und Wasser zu versorgen.
Weiter ging´s am Fensterbach und ein paar Weihern vorbei, bis wir wieder auf eine kleine Straße kamen. Dieser folgten wir bis zur Ortschaft Knölling. Hier galt es noch eine kleine Steigung zu überwinden. Nachdem wir dies geschafft hatten, betrug die Strecke nach Wolfring zum Glück nur noch 1 km. Am Ortseingang konnten wir auch schon das Rathaus sehen. Auf einen großen Parkplatz erwarteten uns Kurt Mischala mit Frau, Erwin Mayer und ein paar andere, die direkt mit dem Auto gekommen waren. Der Rückfahrdienst war somit auf jeden Fall gesichert. So ging es dann gemeinsam hoch zum Schloss.
Der Herr des Anwesens Carl Graf zu Eltz erwartete uns bereits vor seiner Jagdstube. Wir erfuhren, dass die heutigen Ausgaben für Speis und Trank unser Freund Christian Ziegler übernimmt. Ein herzlichstes Dankeschön nochmal von uns allen, an dieser Stelle. Im Anschluss gab es dann für all diejenigen, die noch mit ins Schloss wollten, eine kleine Führung. Zu Beginn versammelten sich die Interessierten vor dem Anwesen und erfuhren dort viele interessante Details zum Schloss und dem gräflichen Betrieb. Im Inneren des Schlosses sollten wir nicht fotografieren, um Privatsphäre zu wahren. Auch wenn wir nur die Dachgeschosse, die erst im letzten Jahr unter sehr viel Aufwand und Ausgaben wieder hergestellt wurden, besichtigen, konnten wir doch einen kleinen Eindruck von den anderen Räumlichkeiten erhaschen.
Unserer Führung bis zum ersten Dachgeschoss, schlossen sich noch die zwei schwarzen Jagdhunde des Schlossherren an. Es folgten noch drei weitere Stockwerke, die wir aber ohne unserer neuen vierbeinigen Freunde erklommen, da die Treppen doch zu steil für diese gewesen wären. Es war echt sehr interessant was wir dort oben zu hören und auch zu sehen bekamen. Wir erfuhren z. B. auch, dass es früher mal eine eigene Gerichtsbarkeit im Schloss gab. Alte Gerichtsurteile waren fein säuberlich in Kisten verpackt. Herr Carl Graf zu Eltz meinte dann sogar, dass er sich die Sichtung bis zu seinem Ruhestand aufheben werde, weil er dafür sehr viel Zeit benötige. Neben alten Möbelstücken, Kinderwägen u. Co. gab es wirklich viel zu bestaunen. Auch den obersten Teil des Dachstuhls zu besichtigen war sehr interessant. Der Hausherr erzählte uns, dass es eine große Meisterleistung war, dieses Dach wieder in Stand zu setzen, zumal es ja eine ungewöhnlich hohe Steigung aufweist. Ein Blick auf die vielen Stützen und Balken, ließ uns erahnen, wie viel Arbeit da verrichtet wurde. Kein Wunder, das über eine Million Euro investiert werden musste, um die morschen Balken zu ersetzen. Das Dach war nämlich, lange Zeit nicht mehr intakt.
Nach dieser sehr interessanten Führung, ging es wieder zurück zum Jägerstüberl, wo wir den Tag bei Speis und Trank in lustiger Runde ausklingen ließen. Zum Essen gab es leckeren Wurstsalat mit Käse und Brot. Einen großen Dank noch an alle Beteiligen für diesen abwechslungsreichen und Interessanten Tag.
Text: Dominik Götz / Fotos: Lorna Baier und Josef Karl
Anette Großer ab Bild 18
26.06.2016: Wanderung von Wiefelsdorf nach
Münchshofen
Vom Volksfestplatz fuhren wir zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Wiefelsdorf. Dort wurden die Pkws am Parkplatz bei der Kirche geparkt um dann mit Wanderführerin Lorna Simone Baier nach Münchshofen zu gehen.
Wir gingen in Wiefelsdorf über den Barthlweg zum Hohen Bügerl. Ein schöner Aussichtspunkt, wo uns die Wanderführerin die Kuppen von verschiedenen Bergen zeigte. Weiter gings an schön gefertigte Imkerkästen vorbei, wo die Bienen fleißig ein und aus flogen. Auch eine Tafel wurde dort aufgestellt, die im Bildarchiv zu finden ist.
Vor Wöllmannsbach gingen wir kurz den Panoramaweg und dem Rundweg Nr. 3, der auch nach dem Altbürgermeister Hans Graf benannt wurde. Der Rundweg Nr. 3 verließ uns dann nach rechts, bevor wir in ca. 100 Meter Entfernung an die Straße nach Wöllmannsbach gelangten. Während dort an der Einmündung der Panoramaweg nach links weiterging, begaben wir uns nach rechts nach Wöllmannsbach. Der Weg führte dann weiter über Altenried nach Bubach an der Naab.
Von Bubach gingen wir über die Strengleiten nach Münchshofen. Wir kamen in Höhe des dortigen Schlosses vom Feldweg aus wieder auf geteerte Straßen.
An der alten Schleif erwarteten uns schon der Führer der Glasschleife, Herr Pfeffer, sowie weitere Personen, die sich aus verschiedenen Gründen an der Wanderung nicht beteiligen konnten, aber diese Besichtigung nicht versäumen wollten.
Herr Pfeffer war sichtlich angetan von diesem alten Fabrikhaus. Er erklärte uns, dass viele Personen, die dort das Anwesen besichtigen, die Sucht ergreifen werde. Ihm wäre es schließlich auch so gegangen. So betraten wir erst einmal das Anwesen. Herr Pfeffer hatte schon vorgewarnt vor weissen Schuhen und empfindlicher Kleidung. Die werden dann recht staubig aussehen.
Große Zahnräder trieben die ganze Glasschleife über einen zentralen Motor im Parterre an. Die eigentlichen Schleifplatten waren im 1. Stock. Die Bewegung wurde über Holzstangen bzw. Balken übertragen. Im 1. Stock war ziemlich alles aus Holz. Herr Pfeffer wußte dort vieles zu berichten. So dass hier der Schleifvorgang einer Flachglasscheibe etwa 24 Stunden dauerte. Deswegen waren damals die Scheiben auch teuer und es konnte sich diese nicht jeder leisten.
Mein kleiner Hund Tommy, war zu diesem Zeitpunkt schon mehr rot als hellbraun. Überall lag der rostrote Staub und erst durch die Fotoblitze sieht man an den Bildern, dass der Staub auch in der Luft hängt.
In den zweiten Stock wollte er mein Hund nicht mehr mit und wir traten beide den Rückzug an. Ich wollte dann auch die Gelegenheit nutzen und Tommy mit Papiertaschentücher zu reinigen. Der Erfolg war nicht zufriedenstellend. So hatte ich jetzt einen roten Hund. Wenigstens von der Unterseite her.
Als die Führung vorbei war, gingen wir in den Landgasthof Hintermeier. Es gingen nicht mehr alle mit, denn schließlich lief in der Europüameisterschaft das Deutschlandspiel.
Wir genossen im Biergarten vor allem die Bratwürste mit Kraut aus der eigenen Metzgerei. Delikat gewürzt und auf jeden Fall weiter zu empfehlen.
Wir machten uns dann auch bald auf den Heimweg, denn ich mußte noch meinen Tommy waschen, ob es ihm passte oder nicht. Mein Hund ist wasserscheu wie eine Katze. Was soll ich sagen, die Farbe ging wieder raus. Ein Trost für die, die Glasschleife ebenfalls einmal besuchen wollen. Herr Pfeffer vom Landratsamt macht gerne solche Führungen.
Fazit: Emfpehlenswert!
Text: Siegfried Meißner Fotos: Siegfried Meißner und Lorna Simone Baier

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